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Lebenslange Haft

14-Jährige erschießt Mutter, weil sie ihr „Geheimnis“ entdeckt (VIDEOS)

14-Jährige erschießt Mutter, weil sie ihr „Geheimnis“ entdeckt (VIDEOS)
(FOTO: Law&Crime Screenshot)
3 Min. Lesezeit |

Ein erschütternder Fall sorgt in den USA für Aufsehen: Carly Gregg, ein 15-jähriges Mädchen aus Rankin County, Mississippi, wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, nachdem sie ihre Mutter mit einem Revolver erschossen und ihren Stiefvater verletzt hatte.

Ein grausamer Akt

Im März dieses Jahres ermordete Carly Gregg, damals 14 Jahre alt, ihre 40-jährige Mutter. Videoaufnahmen zeigen, wie Carly nach der Tat ruhig ins Haus ihrer Familie zurückkehrte, während ihre beiden Hunde um ihre Beine schwänzelten und sie sich in der Küche auf einen Stuhl setzte.

Laut einem Bericht von TMZ soll Carly unmittelbar nach dem Mord mit dem Handy ihrer ermordeten Mutter ihrem Stiefvater eine Nachricht geschickt haben, um ihn nach Hause zu locken. Nachdem die SMS versendet war, soll der Teenager ruhig vor sich hin gesummt haben. Danach schrieb die einer Freundin eine Nachricht: „Hast du jemals eine Leiche gesehen? Meine Mutter liegt hier!“

Psychische Probleme

Als der Vater später nachhause kam, erwartete sie ihn schon mit dem Revolver an der Tür. Bei dem Kampf um die Waffe wurde der Stiefvater Heath an der Schulter verletzt. „Sie war nicht sie selbst. Ich glaube nicht, dass sie mich überhaupt erkannt hat!“, verteidigte der Vater sein „liebenswertes kleines Mädchen“.

Der Familienpsychiater Dr. Andrew Clark sagte als Zeuge aus, dass er Carly zuvor wegen psychischer Probleme behandelt habe. Sie litt unter extremen Stimmungsschwankungen, dissoziativem Verhalten und hörte Stimmen. Der Experte erklärte, dass der Cannabiskonsum ihre Probleme verschlimmert habe: „Als ihre Mutter herausfand, dass sie kiffte, löste das bei Carly eine mentale Gesundheitskrise aus.“

Horrortat wegen „Geheimnis“

Staatsanwältin Kathryn Newman zufolge soll Carly den Entschluss gefasst haben, ihre Mutter und ihren Stiefvater zu töten, nachdem diese entdeckt hatte, dass sie heimlich Marihuana rauchte. Während des Prozesses zeigte die Anklage ein Video, auf dem das Mädchen zu sehen ist, wie es den Raum mit dem Magnum-Revolver ihres Stiefvaters hinter dem Rücken verlässt.

Prozess und Urteil

Während des Prozesses schockierte Carly die Anwesenden, indem sie an einem Verhandlungstag ein Kichern nicht unterdrücken konnte. Als das endgültige Urteil verlesen wurde, war ihr allerdings nicht mehr nach Lachen zumute. Sie brach in Tränen aus und zeigte sich verzweifelt.

Die Verhandlung in Rankin County sorgte in den USA für großes Medieninteresse. Zeugenaussagen und Videoaufnahmen brachten den grausamen Vorfall im Gerichtssaal ans Licht. Am gestrigen Freitag wurde das Urteil verkündet: lebenslange Haft für Carly Gregg wegen Mordes an ihrer Mutter, versuchten Mordes an ihrem Stiefvater und der Manipulation von Beweismitteln.

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Carly hatte einen Deal mit der Staatsanwaltschaft abgelehnt, der ihr die Möglichkeit gegeben hätte, nach 40 Jahren wieder frei zu kommen. Ihre Verteidigung argumentierte, dass sie zur Tatzeit unzurechnungsfähig gewesen sei, konnte jedoch das Gericht nicht überzeugen. Nun bleibt sie bis zu ihrem Tod im Gefängnis.

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KO KOSMO-Redaktion
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