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Invasion: Mann sichtet russische Riesen-Tarantel in Österreich (VIDEO)

Invasion: Mann sichtet russische Riesen-Tarantel in Österreich (VIDEO)
FOTO: Lesereporter
2 Min. Lesezeit |

In Biedermannsdorf (Niederösterreich) fühlen sich die Bewohner zunehmend unwohl: Immer häufiger begegnen sie ungewöhnlich großen Spinnen im Stiegenhaus und im Freien.

Diese Kreaturen sorgen für Nervosität und Besorgnis unter den Anrainern. Bereits im letzten Jahr wurden vereinzelt solche Spinnen gesichtet, doch in den vergangenen Wochen ist ihre Zahl spürbar gestiegen. Ein Leserporter war unterwegs und hat eine Riesen-Tarantel entdeckt.

Südrussische Tarantel harmlos

Die zunehmenden Sichtungen betreffen vor allem die Südrussische Tarantel, wie Experten wie der Diplomtierarzt Jeff Schreiner und Reptilien- & Amphibien-Experte Robert Riener berichten. Allein in Gänserdorf wurden in diesem Jahr fünf solcher Exemplare gemeldet. Obwohl die Tarantel zu den Giftspinnen zählt, gibt es laut Experten wenig Grund zur Panik: Ihr Biss ist mit einem Bienenstich vergleichbar und stellt keine ernsthafte Gefahr dar, solange die Tiere nicht mit bloßen Händen angefasst werden.

Taranteln vermehren sich

Der Naturschutzbund Österreich hat darauf hingewiesen, dass sich die Population der südrussischen Tarantel zu mehren scheint. Sie betonen jedoch, dass diese Spinnenart für den Menschen harmlos ist. Zudem rufen sie die Bevölkerung dazu auf, Sichtungen auf www.naturbeobachtung.at zu melden, um mehr über die Verbreitung dieser vom Aussterben bedrohten Spezies zu erfahren und sie besser zu schützen.

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Wanderlust der Taranteln

Ein Grund für die häufigeren Begegnungen in Wohngebieten ist laut Experten die derzeitige Partner- und Quartiersuche der Spinnen. Die Männchen sind insbesondere an milden Herbsttagen aktiv, während die Weibchen nach geeigneten Winterquartieren suchen und sich dabei gelegentlich in Garagen, Gärten oder Häuser verirren.

Sollten sich die Spinnen dennoch in Wohngebäuden niederlassen, ist die Wiener Berufsfeuerwehr für derartige Einsätze zuständig. Bisher sind jedoch keine Einsätze dieser Art bekannt, berichtet ein Feuerwehrsprecher. Im Bedarfsfall würde ein Einsatzfahrzeug geschickt, um die Tiere sicher zu bergen. So bleibt den Bewohnern vorerst nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass sich die ungebetenen Besucher bald von selbst wieder zurückziehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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