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Warmwasser-Trick

Teure Wasserkosten: So sparst du bares Geld!

Teure Wasserkosten: So sparst du bares Geld!
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3 Min. Lesezeit |

Warmes Wasser wird zum Luxusgut – nach den Heizkosten verursacht es die zweithöchsten Energieausgaben im Haushalt. Doch mit einfachen Tricks lässt sich massiv sparen.

Der Warmwasserverbrauch entwickelt sich angesichts steigender Energiepreise zu einem immer wichtigeren Kostenfaktor für private Haushalte. Nach den Heizkosten verursacht Warmwasser die zweithöchsten Energieausgaben im Haushalt – eine Tatsache, die viele unterschätzen. Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt benötigt täglich etwa 90 Liter Warmwasser. Die monatlichen Kosten schwanken je nach Energiequelle und Nutzungsverhalten zwischen 20 und 60 Euro, bei älteren Boilersystemen sogar deutlich darüber.

Entscheidend für die Höhe der Ausgaben ist vor allem die Art der Warmwasserbereitung. Erfreulich ist jedoch: Schon mit geringfügigen Verhaltensanpassungen und überschaubaren Investitionen lassen sich deutliche Kostensenkungen erreichen, wie aus einer Mitteilung der Austria Email AG hervorgeht.

Einfache Sparmaßnahmen

Bereits einfache Maßnahmen wie kürzere Duschzeiten und ein bewussterer Umgang mit Warmwasser beim Händewaschen oder Geschirrspülen senken den Verbrauch erheblich. Einhebelmischer erweisen sich langfristig als wirtschaftlicher, da sie benutzerfreundlicher sind und die Wunschtemperatur schneller erreichen.

Während konventionelle Duschköpfe zwischen 10 und 20 Liter pro Minute durchlassen, beschränken Sparduschköpfe den Durchfluss auf etwa sechs Liter – bei gleichbleibendem Duschkomfort. Ein komplettes Vollbad verbraucht zwischen 120 und 150 Liter Warmwasser, wohingegen eine fünfminütige, sparsame Dusche maximal 50 Liter benötigt.

Für die Warmwassertemperatur empfehlen Experten 50 bis 60 Grad Celsius, was sowohl Energie spart als auch vor Legionellenbildung schützt.

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Moderne Technik

Der Umstieg auf zeitgemäße Warmwasserbereitungssysteme wirkt sich nicht nur positiv auf die Haushaltskasse aus, sondern trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei. Brauchwasser-Wärmepumpen und die Einbindung von Solarstrom verringern die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Diese Systeme bieten zudem Schutz vor Kalkablagerungen und können im Sommer zur Raumkühlung genutzt werden. Der Ersatz veralteter Boiler durch moderne, intelligente Elektrospeicher kann beträchtliche Einsparungen bewirken.

Fortschrittliche Modelle wie der EWH Digital von Austria Email verfügen über WLAN-Konnektivität und lassen sich über die Cozytouch-App steuern. Im ECO+ Modus führt die Absenkung der Höchsttemperatur von 65 auf 58 Grad Celsius zu einer Energieeinsparung von bis zu 15 Prozent.

Eine weitere effiziente Option stellt der Einbau einer Brauchwasser-Wärmepumpe dar. Diese nutzt die Umgebungsluft zur Wassererwärmung und benötigt nur einen geringen Stromanteil. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage kann selbst erzeugter Solarstrom für den Betrieb der Wärmepumpe verwendet werden, was zusätzliche Einsparungen ermöglicht.

Bei Warmwasser-Boilern ist die richtige Einstellung entscheidend: Die optimale Temperatur liegt zwischen 50 und 60 Grad Celsius, um Energieverluste zu minimieren und gleichzeitig hygienische Standards zu wahren. Für ein bis zwei Personen genügt ein Speicher mit 80 bis 100 Litern Fassungsvermögen, während für drei bis vier Personen ein Modell mit 120 bis 150 Litern empfohlen wird.

Durch die Kombination von kürzeren Duschzeiten, Sparduschköpfen, korrekten Boiler-Einstellungen und bewusstem Verbrauchsverhalten lassen sich die Kosten um bis zu 70 Prozent reduzieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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