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Zerdrückte Dosen: Was tun, wenn der Pfandautomat sie nicht annimmt?

Zerdrückte Dosen: Was tun, wenn der Pfandautomat sie nicht annimmt?
FOTO: iStock, Pfand Oesterreich
2 Min. Lesezeit |

Seit Anfang des Jahres ist das neue Einwegpfandsystem in Österreich in Kraft. Seither können leere Plastikflaschen und Dosen mit Pfandlogo in zahlreichen Supermärkten und Geschäften zurückgegeben werden – und dafür gibt es 25 Cent pro Stück zurück. Doch was passiert, wenn die Dose zerdrückt ist und der Rückgabeautomat sie nicht annimmt?

Viele Konsumenten gehen irrtümlich davon aus, dass zerdrückte Dosen grundsätzlich nicht zurückgegeben werden können. Das stimmt so nicht – entscheidend ist, ob der Barcode und das Pfandlogo noch klar erkennbar sind. Ist das der Fall, haben Sie auch bei einer zerdrückten Dose Anspruch auf Rückgabe und Pfand.

Hilfe von Kassenmitarbeiter

Wird eine solche Dose vom Rückgabeautomaten abgelehnt, sollten Sie nicht aufgeben oder sie einfach wegwerfen. In diesem Fall lohnt sich der Gang zum Personal: Mitarbeiter können die Dose manuell annehmen und Ihnen das Pfand auszahlen – vorausgesetzt, die Kennzeichnung ist noch gut lesbar.

Anders sieht es aus, wenn Barcode oder Pfandlogo so stark beschädigt oder unkenntlich sind, dass das System die Verpackung nicht mehr eindeutig zuordnen kann. In diesem Fall ist keine Pfandrückgabe möglich. Die Dose oder Flasche sollte dann ordnungsgemäß im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne entsorgt werden, damit sie dem Recycling-Kreislauf zugeführt wird.

Tipp: Wer sicherstellen will, dass alle Dosen zurückgegeben werden können, sollte sie erst nach der Rückgabe zerdrücken – oder beim Sammeln darauf achten, sie nicht zu stark zu beschädigen.

Auch zerdrückte Dosen sind kein Müll – solange das Pfandlogo und der Barcode erkennbar sind, gehört das Geld Ihnen. Bleiben Sie hartnäckig und fragen Sie nach, bevor Sie auf Ihr Pfand verzichten.

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KO KOSMO-Redaktion
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