Ein Häftling in Brasilien wollte die Freiheit durch ein selbstgegrabenes Loch erlangen, doch sein Fluchtplan endete in einer äußerst misslichen Lage. Im Gefängnis „Francisco de Oliveira Conde“ im nordwestlichen brasilianischen Bundesstaat Acre kam Alan Leandro da Silva nicht weit – er blieb auf halber Strecke in seiner eigenen Fluchtkonstruktion stecken. Wie genau er das Loch unbemerkt graben konnte und warum es nicht früher entdeckt wurde, bleibt rätselhaft.
Gescheiterter Ausbruch
Der Ausbruchsversuch entwickelte sich zur Blamage, als da Silva buchstäblich feststeckte. Sein Plan, die Haftzeit eigenmächtig zu verkürzen, scheiterte kläglich. Ob er kopfüber oder mit den Füßen voran in das Loch kletterte, darüber schweigt die Gefängnisleitung. Klar ist jedoch: Die Situation erforderte externe Hilfe, und so mussten Feuerwehrleute anrücken, um den Beton rund um den festsitzenden Häftling aufzustemmen.
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Aufwändige Rettung
Mit einem Presslufthammer machten sich die Einsatzkräfte an die Befreiungsaktion. Da die Prozedur einige Zeit in Anspruch nahm und der eingeklemmte Mann zunehmend unter Schmerzen litt, stellte man ihm einen Sessel zur Verfügung, auf dem er sich abstützen konnte. Nach der erfolgreichen Befreiung war seine kurze „Freiheit“ auch schon wieder vorbei – er wurde umgehend in eine Zelle zurückgebracht.
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PRESO FICA ENTALADO! Ao tentar fugir do presídio Francisco de Oliveira Conde, nesta madrugada, o detento Alan Leandro da Silva ficou entalado numa cova que ele havia cavado para fugir. A direção do presídio teve que chamar os Bombeiros para retirá-lo do buraco. É cada uma! pic.twitter.com/uWuFBZSFB2
— Silvio Martinello (@martinellosilv) June 17, 2025
Er wurde umgehend in eine Zelle zurückgebracht.
📍 Ort des Geschehens