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Tankschock in den Ferien: Spritpreise fressen Urlaubsbudget

Tankschock in den Ferien: Spritpreise fressen Urlaubsbudget
Symbolfoto. FOTO: iStock/Rawpixel
3 Min. Lesezeit |

Urlaubszeit bedeutet für viele Österreicher auch Tankzeit im Ausland. Doch während man in Italien, Deutschland und Griechenland tiefer in die Tasche greifen muss, locken andere Länder mit Spritschnäppchen.

In mehreren europäischen Urlaubsländern müssen Autofahrer deutlich mehr für Kraftstoff bezahlen als in Österreich. Eine aktuelle Erhebung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zeigt erhebliche Preisunterschiede: In Italien kostet eine 50-Liter-Tankfüllung Eurosuper etwa neun Euro mehr als hierzulande, während der Preisaufschlag für Diesel rund vier Euro beträgt. Noch kostspieliger wird das Tanken in Deutschland und Griechenland, wo Autofahrer für die gleiche Menge Eurosuper etwa elf Euro mehr ausgeben müssen. Auch in Frankreich und Portugal liegen die Kraftstoffpreise über dem österreichischen Niveau.

Erfreulichere Nachrichten gibt es für Reisende nach Kroatien, Spanien, Slowenien, Bulgarien oder in die Türkei – dort tankt man günstiger als in Österreich. Besonders attraktiv sind die Preise in Kroatien, wo Eurosuper um 2,20 Euro und Diesel um 4,30 Euro billiger ist. In Spanien spart man bei Eurosuper 2,60 Euro und bei Diesel sogar 7,10 Euro. Den größten Preisvorteil bietet Bulgarien: Dort kostet eine 50-Liter-Füllung Eurosuper mehr als 16 Euro weniger als in Österreich.

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Europäische Preisunterschiede

Den Spitzenplatz bei den Benzinpreisen innerhalb der EU nimmt Dänemark ein. Dort werden für 50 Liter Eurosuper gut 99 Euro fällig – rund 23 Euro mehr als in Österreich. Bei den Dieselpreisen führt die Schweiz die Teuerungsliste an: Schweizer Autofahrer zahlen für 50 Liter über 19 Euro mehr als Österreicher. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Dänemark und Finnland.

Die teils erheblichen Preisunterschiede beim Tanken in Europa sind vor allem auf unterschiedliche nationale Steuern und Abgaben zurückzuführen, die in Ländern wie Dänemark, Deutschland und Italien deutlich höher ausfallen als in Österreich. Neben der Steuerlast beeinflussen auch Faktoren wie Transportkosten, regionale Marktstrukturen und die jeweilige nationale Energiepolitik das Preisniveau an den Zapfsäulen maßgeblich.

In Österreich lag der durchschnittliche Preis für Eurosuper 95 Mitte Juni 2025 bei 1,517 Euro pro Liter und damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 1,606 Euro. Besonders hohe Preise für Benzin und Diesel verzeichnen aktuell die Niederlande, Griechenland und Finnland, während osteuropäische Länder wie Bulgarien, Rumänien und Kroatien weiterhin zu den günstigsten Tankzielen zählen.

Mit dem Ferienbeginn – am Freitag in Ostösterreich und eine Woche später in den übrigen Bundesländern – starten viele Österreicher ihre Auslandsreisen. Laut Erhebungen der Statistik Austria nutzten im vergangenen Jahr 47 Prozent der Urlauber das Auto als Transportmittel. Die bevorzugten Reiseziele im Ausland waren Italien, Deutschland, Kroatien, Spanien und Griechenland.

Spritspar-Tipps

Unabhängig vom Urlaubsziel empfiehlt der VCÖ eine spritsparende Fahrweise: Wer auf Autobahnen statt mit 130 km/h nur mit 100 bis 110 km/h fährt, kann den Kraftstoffverbrauch um rund ein Fünftel reduzieren. Weitere Empfehlungen des Verkehrsclubs umfassen vorausschauendes Fahren, frühes Hochschalten, den Verzicht auf unnötiges Gepäck sowie einen maßvollen Einsatz der Klimaanlage.

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KO KOSMO-Redaktion
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