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Urlaubsärger

Morgens um 6 Uhr: Der illegale Kampf um die besten Strandplätze

Morgens um 6 Uhr: Der illegale Kampf um die besten Strandplätze
FOTO: iStock/belizar73
2 Min. Lesezeit |

Das morgendliche Wettrennen um den besten Platz am Strand geht weiter. An der Adriaküste blüht das verbotene Handtuch-Reservieren trotz klarer Regeln.

Das altbekannte Ritual wiederholt sich Jahr für Jahr entlang der gesamten Adriaküste: Trotz eindeutiger Verbote reservieren Urlauber hartnäckig begehrte Schattenplätze am Strand, indem sie bereits frühmorgens Handtücher und Liegestühle platzieren. Obwohl Behörden und Strandverwaltungen regelmäßig auf die Unzulässigkeit dieser Praxis hinweisen, scheint die Tradition des morgendlichen Liegestuhl-Reservierens ungebrochen – ein Phänomen, das Einheimische und regelkonforme Touristen gleichermaßen frustriert.

Manche Gemeinden greifen inzwischen zu drastischeren Maßnahmen. In Baška auf der Insel Krk müssen Urlauber, die verbotswidrig mit Handtüchern oder Liegen Plätze blockieren, mit einem Bußgeld von 200 Euro rechnen. Diese Strafe wird bislang allerdings mehr als Abschreckung eingesetzt als tatsächlich verhängt. Die örtlichen Behörden haben jedoch eine konsequentere Durchsetzung angekündigt, sollte das Problem weiterhin bestehen.

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Die praktische Umsetzung der Verbote zeigt sich täglich am frühen Morgen: Strandwärter sammeln systematisch zurückgelassene Handtücher und Gegenstände ein und bringen diese in Sammellager. Interessanterweise holen nur wenige Urlauber ihre konfiszierten Besitztümer später wieder ab – ein Hinweis darauf, dass viele sich der Regelwidrigkeit ihres Handelns durchaus bewusst sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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