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Knaller

Urlauber geschockt: Hier musst du sogar das Glas bezahlen!

Urlauber geschockt: Hier musst du sogar das Glas bezahlen!
FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

Schockmoment an der Bar: Ein britischer Zauberkünstler teilt seine astronomische Rechnung aus Las Vegas – und entfacht damit eine hitzige Debatte über Preispolitik in der Glitzermetropole.

Ein Bier für 17 Euro, ein Cocktail für 30 – und dann noch Trinkgeld: Der britische Zauberkünstler Ryan Tricks traute seinen Augen kaum, als er die Rechnung für seine Getränke in der spektakulären Konzerthalle Sphere in Las Vegas erhielt. Für ein Bier im Plastikbecher mit dem Konterfei des Country-Stars Kenny Chesney, den Becher selbst und einen Kupfer-Cocktail sollte er insgesamt 74,31 Dollar (etwa 64 Euro) berappen – inklusive Steuern des Bundesstaates Nevada, des Clark County und einem Trinkgeld von rund 11 Euro.

Die Preisgestaltung der Sphere ist dabei keine Ausnahme, sondern System: Ein Bier kostet regulär zwischen 18 und 19 Dollar, Cocktails schlagen mit 30 Dollar zu Buche, ein Glas Wein mit 20 Dollar und selbst eine Flasche Wasser kostet 7 Dollar. Diese Preise werden von Besuchern regelmäßig als außergewöhnlich hoch kritisiert und führen in sozialen Netzwerken zu anhaltender Diskussion.

Fassungslos teilte der aus der Show „Britain’s Got Talent“ bekannte Künstler ein Foto der Rechnung in sozialen Medien: „Ich kann nicht glauben, wie viel zwei Getränke in Vegas gekostet haben. Schaut euch den Preis an.“ Der Beitrag löste eine Welle der Empörung aus und sammelte mehr als 400 Kommentare – besonders europäische Nutzer zeigten sich schockiert. „11 Euro Trinkgeld? Ihr wisst schon, wo ihr das hinstecken könnt“, schrieb ein Follower aus Großbritannien. Andere kritisierten, dass ein Trinkgeld auf einen bereits mit Steuern belasteten Betrag schlichtweg unangemessen sei.

Allerdings meldeten sich auch Stimmen zu Wort, die die Preise verteidigten: „In jeder Arena oder bei Konzerten sind die Preise verrückt. Das gilt überall, besonders aber in Las Vegas.“

Sinkende Besucherzahlen

Die Glitzermetropole in der Wüste Nevadas kämpft derzeit mit sinkenden Besucherzahlen. Laut der Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA) besuchten im Juni nur 3,1 Millionen Menschen die selbsternannte „Stadt der Sünde“ – ein drastischer Rückgang von 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die hohen Kosten beschränken sich nicht nur auf Getränke: Bereits der Eintritt in die Sphere beginnt bei mindestens 49 bis 69 Dollar für die immersive „Sphere Experience“, während Konzerttickets je nach Künstler und Sitzplatz ab rund 175 Dollar kosten. Hinzu kommen Servicegebühren und Steuern von bis zu 20 Prozent, die den Endpreis deutlich erhöhen.

In sozialen Netzwerken häufen sich Beschwerden über überteuerte Preise – von Speisen bis zu Parkgebühren – was viele Nutzer als Hauptgrund anführen, Las Vegas mittlerweile zu meiden.

Veränderte Gewohnheiten

Doch nicht nur die Preispolitik bereitet der Unterhaltungshochburg Sorgen. Der konservative Aktivist und Moderator Robby Starbuck erklärte gegenüber Fox News Digital, dass sich auch die Gewohnheiten der jüngeren Generationen grundlegend verändert hätten: „Heute wetten fast alle unter 40 Jahren online. Ich kenne keine Person unter 40, die regelmäßig nach Vegas fährt, um zu wetten oder an Spielautomaten zu spielen.“

Die einstige Glücksspielmetropole scheint damit vor einem doppelten Problem zu stehen: zu hohe Preise und ein Geschäftsmodell, das bei der jüngeren Zielgruppe nicht mehr verfängt.

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KO KOSMO-Redaktion
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