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Hubschrauber-Einsatz

Durch die Luft geschleudert: 14-Jährige bei Scooter-Unfall schwer verletzt

Durch die Luft geschleudert: 14-Jährige bei Scooter-Unfall schwer verletzt
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Plötzlich taucht ein E-Scooter aus der Bahnunterführung auf – für die Autofahrerin bleibt keine Zeit zum Reagieren. Zwei Teenager werden durch die Luft geschleudert.

Eine 38-jährige Autofahrerin war am Dienstagnachmittag gegen 17.15 Uhr auf der Blumauer Straße in Richtung eines Reitstalls in Schlierbach unterwegs. Unvermittelt tauchte ein mit zwei Teenagern besetzter E-Scooter aus einer Bahnunterführung auf und geriet auf die Fahrbahn. Eine Kollision war für beide Seiten nicht mehr vermeidbar. Der Aufprall war so heftig, dass die 14- und 15-jährigen Mädchen laut Polizeiangaben mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurden.

📍 Ort des Geschehens

Schwere Verletzungen

Die verletzten Jugendlichen wurden umgehend vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und in einen stabilen Zustand gebracht. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurden sie per Rettungshubschrauber in die Krankenhäuser nach Wels und Linz transportiert. Die beiden Mädchen wurden nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz und einen Notarzt mit den Rettungshubschraubern Martin 3 und Christophorus 10 in die Krankenhäuser geflogen. Die Polizei teilte mit, dass beide Mädchen nicht bei Bewusstsein waren, weshalb bislang ungeklärt ist, welche der beiden den E-Scooter geführt hatte.

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Bei der Autofahrerin wurde ein Alkoholtest durchgeführt, der negativ ausfiel.

Rechtslage bei E-Scooter-Unfällen

Der Unfall wirft Fragen zur E-Scooter-Nutzung durch Minderjährige auf. In Österreich ist das Fahren mit E-Scootern grundsätzlich ab 12 Jahren erlaubt, sofern die Fahrzeuge nicht schneller als 25 km/h fahren können. Bei einem Unfall mit zwei Personen auf einem E-Scooter kommt erschwerend hinzu, dass die meisten E-Scooter nur für eine Person zugelassen sind. Das gemeinsame Fahren zu zweit stellt daher einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung dar und kann bei einem Unfall versicherungsrechtliche Konsequenzen haben.

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KO KOSMO-Redaktion
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