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Preiswarnung

Experten warnen: Diese Heizkosten werden jetzt teurer!

Experten warnen: Diese Heizkosten werden jetzt teurer!
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Die Heizsaison bringt gemischte Nachrichten für Verbraucher: Während Brennholzpreise stabil bleiben, müssen Pelletskäufer mit steigenden Kosten rechnen.

Mit Beginn der Heizsaison zeichnet sich bei den Heizmaterialien eine unterschiedliche Preisentwicklung ab. Während die Kosten für Brennholz voraussichtlich stabil bleiben, müssen sich Pelletskäufer auf Preissteigerungen einstellen. Derzeit zahlen Verbraucher für einen Raummeter trockenes, hartes Brennholz bei österreichischen Waldbauern durchschnittlich 140 Euro, wie Christian Rottensteiner von der Landwirtschaftskammer mitteilt. Ofenfertiges Buchenholz lag im Juli österreichweit bei etwa 162 Euro pro Raummeter.

Die vergangenen Jahre waren hingegen von erheblichen Preisschwankungen geprägt: Sowohl die Corona-Pandemie als auch der Beginn des Ukraine-Konflikts hatten die Nachfrage und damit die Preise in die Höhe getrieben. Inzwischen hat sich die Situation normalisiert, erklärt Franz Kepplinger, Obmann des Waldverbandes Oberösterreich, gegenüber dem ORF Oberösterreich. Er erinnert daran, dass während der Pandemie sogar Menschen Brennholz erwarben, die gar keine entsprechende Heizanlage besaßen.

Zudem deckten sich Besitzer von Kachelöfen und Hackgutheizungen damals mit deutlich größeren Mengen als üblich ein. Aktuelle Marktberichte zeigen, dass die Nachfrage nach Brennholz derzeit rückläufig ist und das Angebot vielerorts die Nachfrage übersteigt.

Pellets werden teurer

Für Pelletskäufer sieht die Lage anders aus. Experten aus der Holzbranche raten, die Lagerbestände rasch aufzufüllen, da mit steigenden Preisen zu rechnen ist. Laut Rottensteiner sind die Kosten für Pellets bereits im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Aktuell liegt der Preis bei etwa 300 Euro pro Tonne. Die aktuellsten Zahlen für August zeigen bereits einen durchschnittlichen Preis von 305 Euro pro Tonne für lose Pellets, was einem Anstieg von rund 2 Prozent gegenüber dem Frühjahr entspricht. Sackware kostet durchschnittlich 5,04 Euro pro 15-kg-Sack. Um für die Wintermonate gerüstet zu sein, empfiehlt er einen zeitnahen Einkauf, da seiner Einschätzung nach weitere Preissteigerungen zu erwarten sind.

Schnittholz-Preisanstieg

Auch beim Schnittholz für Bauzwecke müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Wie bereits berichtet, werden die Preise voraussichtlich um knapp vier Prozent ansteigen. Ursächlich hierfür ist eine Verknappung des Rundholzangebots, da der Borkenkäfer aufgrund der feuchten Witterungsbedingungen in diesem Sommer deutlich weniger Schäden verursacht hat.

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KO KOSMO-Redaktion
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