Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Ermittlungen

51-Jähriger im Koma: Tankstellen-Opfer schwieg über brutalen Angriff

51-Jähriger im Koma: Tankstellen-Opfer schwieg über brutalen Angriff
FOTO: iStock/Foremniakowski
2 Min. Lesezeit |

Ein 51-jähriger Österreicher liegt seit Ende September mit schweren Verletzungen in der Innsbrucker Klinik. Der Mann wurde in der Nacht zum 30. September eingeliefert, nachdem Passanten ihn bewusstlos im Bereich einer Autowaschanlage auf einer Tankstelle in der Egger-Lienz-Straße in Innsbruck entdeckt und den Rettungsdienst verständigt hatten. Was zunächst wie ein Sturz wirkte, hat sich mittlerweile als Gewaltdelikt herausgestellt. Der Mann wurde auf dem Tankstellengelände schwer zusammengeschlagen.

Brutaler Angriff

Der gewaltsame Übergriff ereignete sich nach Angaben der Ermittler am 29. September gegen 22.45 Uhr auf dem genannten Tankstellengelände. Den Erkenntnissen zufolge war eine Auseinandersetzung zwischen dem 51-Jährigen und einem anderen Mann außer Kontrolle geraten. Der Täter versetzte seinem Opfer einen gezielten Schlag gegen den Kopf, wodurch dieses bewusstlos zu Boden ging. Anschließend flüchtete der Angreifer mit einem dunklen Fahrzeug vom Tatort.

⇢ Polizei befürchtet Gewalttat: Jennifers Familie bietet 50.000 Euro für Hinweise

Schwere Verletzungen

Im Krankenhaus verschwieg der Schwerverletzte anfangs den tatsächlichen Hergang. Er musste operiert werden und befindet sich derzeit im Koma. Bei dem Angriff erlitt er einen Schädelbasisbruch sowie schwere Verletzungen im Gesicht. Die behandelnden Ärzte geben jedoch Entwarnung hinsichtlich einer unmittelbaren Lebensgefahr.

Die Polizei erfuhr erst am Dienstag durch Informationen aus dem persönlichen Umfeld des Mannes von der tatsächlichen Gewalttat. Nun laufen die Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen