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Putin präsentiert „Superwaffe“ – Trump befiehlt erste US-Atomtests seit Jahrzehnten

Putin präsentiert „Superwaffe“ – Trump befiehlt erste US-Atomtests seit Jahrzehnten
FOTO: EPA/VALERIY SHARIFULIN/KIYOSHI OTA
2 Min. Lesezeit |

Nukleares Säbelrasseln zwischen Weltmächten: Nach Putins Unterwasserdrohnen-Test ordnet Trump die Wiederaufnahme amerikanischer Atomwaffentests an – erstmals seit Jahrzehnten.

US-Präsident Donald Trump hat die sofortige Wiederaufnahme von Atomwaffentests der Vereinigten Staaten angeordnet. Diese Entscheidung folgt unmittelbar auf einen russischen Test einer nuklearen Unterwasserdrohne. In einer Mitteilung auf seinem Netzwerk Truth Social begründete Trump den Schritt mit den Testprogrammen anderer Nationen und wies das von ihm inzwischen als „Kriegsministerium“ bezeichnete Pentagon an, mit vergleichbaren Tests des amerikanischen Atomwaffenarsenals zu beginnen.

Die Ankündigung des US-Präsidenten erfolgte, nachdem der russische Staatschef Wladimir Putin am Vortag bekannt gegeben hatte, Russland habe die atomgetriebene Unterwasserdrohne „Poseidon“ getestet. Nach Angaben eines Vertreters des russischen Militär-Industrie-Komplexes, die von der staatlichen Nachrichtenagentur Tass verbreitet wurden, kann die Drohne mit einem nuklearen Sprengkopf ausgestattet werden. Putin erklärte, es gebe „keine Möglichkeit“, die Drohne abzufangen, da sie schneller als herkömmliche U-Boote sei und jeden Kontinent der Welt erreichen könne.

⇢ Putins Nuklear-Poker: Raketen-Test während US-Gesprächsabsage

Russische Waffensysteme

Bereits am Sonntag hatte der russische Präsident verkündet, dass Tests mit nuklear angetriebenen Marschflugkörpern vom Typ Burewestnik abgeschlossen seien. Diese Flugkörper verfügen laut Putin über eine „unbegrenzte Reichweite“. Trump hatte diese Waffentests als „nicht angemessen“ kritisiert.

Welche Art von Tests die USA durchführen wollen und welche Waffensysteme dabei zum Einsatz kommen sollen, blieb zunächst unklar. Sollten die Vereinigten Staaten tatsächlich erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten wieder Atomwaffentests durchführen, könnte dies andere Nuklearmächte dazu veranlassen, ähnliche Schritte zu unternehmen.

Diplomatische Folgen

Trumps Ankündigung erfolgte kurz vor seinem Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Südkorea. Während dieser Zusammenkunft ließ der US-Präsident eine Journalistenfrage zu den angekündigten Atomwaffentests unbeantwortet.

Neben den USA, Russland und China zählen auch Großbritannien und Frankreich zu den etablierten Atommächten.

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KO KOSMO-Redaktion
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