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Fahndungserfolg

Louvre-Millionenraub: Wurde jetzt sogar der Auftraggeber geschnappt?

Louvre-Millionenraub: Wurde jetzt sogar der Auftraggeber geschnappt?
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Nach dem spektakulären Kronjuwelen-Raub im Louvre zieht die Pariser Polizei das Netz enger. Vier neue Verdächtige wurden festgenommen – darunter möglicherweise der Drahtzieher.

Fünf Wochen nach dem aufsehenerregenden Diebstahl der Kronjuwelen im Louvre hat die Pariser Polizei vier weitere Tatverdächtige festgenommen. Die Staatsanwaltschaft gab am Dienstag bekannt, dass es sich um zwei Männer im Alter von 38 und 39 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 31 und 40 Jahren handelt. Alle vier Personen stammen aus dem Großraum Paris. Nähere Einzelheiten wurden vorerst nicht veröffentlicht.

Französische Medien berichten, dass unter den nun Festgenommenen auch der bislang flüchtige vierte Einbrecher sein könnte, der zugleich als mutmaßlicher Auftraggeber gilt. Eine offizielle Bestätigung dieser Information steht jedoch noch aus. Im Zusammenhang mit dem Einbruch befinden sich bereits drei Männer zwischen 34 und 39 Jahren in Untersuchungshaft, während nach dem vierten Täter bisher gefahndet wurde.

Spektakulärer Einbruch

Der Juwelenraub ereignete sich am 19. Oktober, als die Diebe Kronjuwelen mit einem Materialwert von rund 88 Millionen Euro und unermesslichem historischen Wert entwendeten. Die Täter drangen am helllichten Tag durch ein Fenster mittels eines Lastenaufzugs in das weltbekannte Museum in Paris ein.

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Mit ihrer Beute entkamen sie auf demselben Weg und flohen anschließend auf Motorrollern.

Sicherheitsmaßnahmen verstärkt

Mit jährlich etwa neun Millionen Besuchern ist der Louvre das meistbesuchte Museum weltweit. Nach dem Diebstahl geriet die Museumsleitung wegen unzureichender Sicherheitsmaßnahmen in die Kritik. Als Reaktion darauf kündigte Museumsdirektorin Laurence des Cars die Einrichtung einer mobilen Polizeiwache im Louvre an.

Zusätzlich sollen bis Jahresende 100 neue Überwachungskameras im Museum installiert werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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