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Absturzdrama

Horror im Skiurlaub in Montenegro: Sessellift reißt ab – Deutscher stirbt vor Augen seiner Ehefrau

Horror im Skiurlaub in Montenegro: Sessellift reißt ab – Deutscher stirbt vor Augen seiner Ehefrau
(Symbolbild: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein 34-jähriger deutscher Urlauber kam bei einem tragischen Unglück im montenegrinischen Skigebiet Savin Kuk ums Leben, als sich ein Doppelsessel vom Tragseil löste und abstürzte. Der Mann fiel etwa 70 Meter in die Tiefe, während seine 30-jährige Ehefrau mit einem Beinbruch überlebte. Der Bürgermeister von Zabljak, Rados Zugic, bestätigte den Vorfall im montenegrinischen Fernsehen.

Das Unglück ereignete sich gegen 13 Uhr, als der vom Ehepaar benutzte Sessel aus der Verankerung rutschte und mit dem nachfolgenden Sitz kollidierte. Nach dem Unfall ordnete die zuständige Staatsanwältin umgehend die Stilllegung der Liftanlage an.

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Mehrere Skifahrer saßen daraufhin stundenlang in der Höhe fest, bevor Rettungskräfte sie in Sicherheit bringen konnten. Wie das Portal „Pobjeda“ unter Berufung auf eigene Quellen mitteilte, stürzte der deutsche Tourist infolge der Kollision 70 Meter ab. Seine Frau blieb in der beschädigten Liftanlage eingeklemmt und wurde mit einer Beinfraktur geborgen.

Laufende Ermittlungen

Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft untersucht, warum sich der Sessel vom Tragseil lösen konnte. Bürgermeister Zugic betonte: „Wir bestehen auf einer umfassenden und transparenten Untersuchung, um die Verantwortlichen festzustellen.“

Er verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Zabljak und die Notwendigkeit, die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Laut dem Portal „Blic“ nahm der 35 Jahre alte Sessellift bereits am Tag nach dem Unglück wieder seinen Betrieb auf.

Weitere Folgen

Empörte Wintersportler verlangen inzwischen die Rückerstattung ihrer Skipass-Gebühren. Andernorts kam es zu einem weiteren tödlichen Unglück, als ein 19-jähriger Deutscher beim Klettern an der Zugspitze durch eine Lawine ums Leben kam.

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KO KOSMO-Redaktion
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