Arnold Schwarzenegger verkörpert wie kaum ein anderer den Weg zu außergewöhnlichem Erfolg durch eiserne Disziplin, unbeugsamen Willen und präzise definierte Ziele. Diese Erfolgsformel steht im Mittelpunkt eines neuen Werkes, das den Ausnahmemenschen Schwarzenegger genauer beleuchtet.
Das Buch „Der Code zum Erfolg“, das Ende Jänner auf den Markt kommt, vereint die wertvollsten Lebens- und Geschäftslektionen von 115 Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Wirtschaft und Unterhaltung. Besonders aufschlussreich ist dabei das Kapitel über den gebürtigen Österreicher.
Der Autor Tom Junkersdorf, der den ehemaligen kalifornischen Gouverneur seit langer Zeit persönlich kennt, charakterisiert ihn als Inbegriff unnachgiebigen Ehrgeizes. Schwarzenegger erkannte bereits in jungen Jahren, dass Durchschnittlichkeit für ihn keine Alternative darstellt. Sein Lebensmotto lautet unmissverständlich: „Ziele immer nach den Sternen – visiere nichts Kleines oder Mittelmäßiges an.“ Für den Ausnahmeathlet war dies nie eine leere Phrase, sondern ein Grundsatz, den er in allen Lebensbereichen kompromisslos umsetzte.
Vierfache Neuerfindung
Der heute 78-Jährige hat sich im Laufe seines Lebens viermal komplett neu erfunden: Zunächst dominierte er als erfolgreichster Bodybuilder seiner Generation, prägte anschließend mit seiner „Terminator“-Rolle nachhaltig das Action-Genre, führte später als Gouverneur einen der wirtschaftsstärksten US-Bundesstaaten und setzt sich heute vehement für Klimaschutz ein. Seine Motivation wurzelt tief in seiner Kindheit. Schwarzenegger betont selbst: „Ich bin immer noch hungrig und will mehr und mehr machen. Das ist meine Philosophie von bleib hungrig. Versuch immer, dich zu verbessern!“
Disziplin statt Ausreden
Genau diesen Antrieb identifiziert Junkersdorf als Schlüssel zu Schwarzeneggers beispielloser Karriere. Im Gespräch mit „Bild“ unterstreicht der Autor: „Arnold ist der Gegenentwurf zur Ausrede. Er zeigt, dass Vision und Disziplin wichtiger sind als perfekte Umstände.“ Schwarzenegger demonstriere eindrucksvoll, dass diese Denkweise funktioniert. Das Buch schönt dabei nichts – auch schwierige Lebensabschnitte werden thematisiert.
Schwarzenegger spricht unverblümt über seine entbehrungsreiche Kindheit und deren prägende Wirkung.
Statt in Selbstmitleid zu versinken, habe er gelernt, weiterzumachen und aus Niederlagen neue Energie zu schöpfen.
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