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Naturspektakel

Wunderschön“: Touristen stürmen gefrorene Niagarafälle (VIDEOS)

Wunderschön“: Touristen stürmen gefrorene Niagarafälle (VIDEOS)
FOTO: EPA/WARREN TODA
3 Min. Lesezeit |

Eisige Kälte verwandelt die Niagarafälle in ein glitzerndes Winterwunderland. Bei Temperaturen von bis zu minus 16 Grad entsteht eine faszinierende Illusion.

Die Niagarafälle zeigen sich aktuell in einer beeindruckenden Winterkulisse, wobei die herabstürzenden Wassermassen von einer glitzernden Eisschicht umschlossen werden. Laut Daten von „The Weather Channel“ sanken die Temperaturen in der Region am Samstagabend auf minus zwölf Grad Celsius, während am Sonntag sogar minus 16 Grad gemessen wurden. Die Prognosen für Dienstag- und Mittwochnacht kündigen erneut Werte um minus zwölf Grad an, wobei auch die Tagestemperaturen durchgehend im Minusbereich verharren werden.

„Wir sind noch nicht komplett zugefroren, aber es ist schon eisig kalt da draußen“, erläuterte Angela Berti, die als Sprecherin des Niagara Falls State Park fungiert, gegenüber USA Today.

Begeisterte Besucher

Vor Ort zeigen sich Besucher von der winterlichen Szenerie begeistert, wie sie der Nachrichtenagentur Reuters mitteilten. „Wir hätten nie gedacht, dass wir im Winter hierherkommen würden. Es schien eine verrückte Idee zu sein, aber es ist wunderschön“, schwärmte eine Besucherin namens Nancy. Ein weiterer Gast, der die Wasserfälle regelmäßig in der kalten Jahreszeit aufsucht, ergänzte: „Wir kommen gerne im Winter, weil das Erlebnis dann einfach fantastisch ist.“

@reuters Tourists braved frigid temperatures to view the partially frozen Niagara Falls on January 31. "It's cold, it's chilly, but it's beautiful. It's definitely a gem," one tourist told Reuters. #niagarafalls #climate #waterfall #canada #tourism ♬ original sound – Reuters

Trotz des frostigen Erscheinungsbildes sind die Niagarafälle nicht vollständig erstarrt, auch wenn dieser Eindruck entstehen kann. Auf der offiziellen Website der Naturattraktion wird dieses Phänomen erklärt: „Bei besonders kalten Temperaturen bildet sich aus dem Sprühnebel eine Eiskruste über dem tosenden Wasser, sodass es aussieht, als ob die Fälle tatsächlich zum Stillstand gekommen wären.“ In Wirklichkeit strömt das Wasser unter der Eisschicht kontinuierlich weiter.

Eisschutz installiert

Ein außergewöhnliches Ereignis trug sich im März 1848 zu, als das Wasser für 30 Stunden tatsächlich zum Stillstand kam. Gegenüber USA Today erklärte Angela Berti, dass ein solches Phänomen heute nicht mehr eintreten könne, da inzwischen der sogenannte „Ice Boom“ installiert wurde.

Wie das Magazin „Geo“ berichtet, handelt es sich dabei um eine 2,7 Kilometer lange Konstruktion aus Stahlpontons, die das Eis zurückhält.

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KO KOSMO-Redaktion
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