Ein Milliardengeschäft mit falschen Scheinen fliegt auf. Hinter den beschlagnahmten 7 Millionen Blüten steckt ein internationales Netzwerk mit überraschendem Ursprung.
In einer großangelegten internationalen Operation haben Europol-Beamte gefälschte Banknoten und Münzen mit einem geschätzten Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro sichergestellt. Die Fälschungen wurden hauptsächlich über Paketsendungen verschickt und sollten auf dem europäischen Markt in Umlauf gebracht werden. Laut Mitteilung der europäischen Polizeibehörde zielte die koordinierte Aktion von Zoll- und Polizeikräften gezielt auf kriminelle Strukturen ab, die Falschgeld über Postdienstleister vertrieben.
Die umfassende Operation wurde von Behörden aus 18 Ländern unterstützt, darunter Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien sowie Großbritannien und die USA. Bemerkenswert ist, dass über 90 Prozent des beschlagnahmten Falschgeldes aus China stammte. Die Europol-Zentrale in Den Haag betonte in ihrer Erklärung: „Dies unterstreicht Chinas Bedeutung als Hauptquelle für Falschgeld in Europa.“
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Rumänische Erfolge
Besonders erfolgreich waren die rumänischen Ermittler, die mehr als 4,8 Millionen Euro-Banknoten mit manipuliertem Design sicherstellten und ein Lager mit über 223.000 gefälschten Geldscheinen aushoben. Zusätzlich wurden mehr als 220.000 gefälschte Münzen in verschiedenen Währungen – Euro, Pfund und US-Dollar – beschlagnahmt. Auch diese Fälschungen ließen sich nach China zurückverfolgen. Neben Euro-Fälschungen wurden auch nachgemachte Dollar-Noten von den Behörden aus dem Verkehr gezogen.
Beeindruckende Bilanz
Die Gesamtbilanz der Operation ist beeindruckend: Die Ermittler stellten über sieben Millionen gefälschte Geldscheine und Münzen sicher, darunter 4,8 Millionen Euro-Banknoten und -Münzen, 2,3 Millionen US-Dollar-Noten, mehr als 23.000 britische Pfund-Noten sowie 4.800 Schweizer Franken-Scheine. Unter den Fälschungen befand sich auch eine erhebliche Anzahl nachgemachter 1000-Franken-Scheine.
Im Zeitraum zwischen Juni und November 2025 identifizierten die Behörden insgesamt 379 Pakete mit Falschgeld. Die Sicherstellungen führten zu 70 neuen Ermittlungsverfahren gegen die beteiligten kriminellen Netzwerke.
Ob bereits Verdächtige festgenommen wurden, geht aus den Informationen nicht hervor.