Im beschaulichen Aigen-Schlägl wurde eine 41-jährige Frau mit tödlicher Schussverletzung entdeckt. Ihr Lebensgefährte sitzt in Gewahrsam, die Tochter belastet ihn.
Eine 41-jährige Frau wurde am Wochenende tot in einem Wohnhaus in Aigen-Schlägl im Bezirk Rohrbach aufgefunden. Die Mühlviertlerin wies eine tödliche Schussverletzung auf. Die genauen Todesumstände sind derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen, wobei weder ein Unfall noch Suizid oder Fremdverschulden ausgeschlossen werden können. Die Landespolizeidirektion Oberösterreich bestätigte die Schussverletzungen, betonte jedoch, dass ein Selbstmord bislang nicht ausgeschlossen werden könne.
Der 43-jährige Lebensgefährte des Opfers wurde in der Nacht zu Sonntag in Gewahrsam genommen. Laut Kronen Zeitung soll die zwölfjährige Tochter der Verstorbenen den Mann mit ihren Aussagen belasten. Die Ermittlungsbehörden setzen ihre Arbeit zur Aufklärung des Falls intensiv fort.
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Notruf zu spät
Am Samstagabend ging ein Notruf beim Roten Kreuz ein, doch für die Frau kam jegliche Hilfe bereits zu spät. In den Stunden nach dem Vorfall blieben die Hintergründe völlig im Dunkeln.