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Chronik

Kroate gesteht Messerangriff – Gaffer filmten sterbendes Opfer

Kroate gesteht Messerangriff – Gaffer filmten sterbendes Opfer
FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Ein Messerangriff in Linz fordert ein Todesopfer – und hinterlässt Fragen, die auch die Stunden davor betreffen.

In Linz ist ein 34-jähriger Kroate am Sonntag erstmals von der Polizei befragt worden, nachdem er am Vorabend zwei Afghanen mit einem Messer angegriffen und einen davon tödlich verletzt hatte. Bei der Einvernahme räumte der Mann den Angriff grundsätzlich ein und berief sich auf psychische Probleme.

Bereits vor der Tat hatte die Ehefrau des Mannes die Polizei alarmiert – er habe angekündigt, jemanden töten und danach Suizid begehen zu wollen, bevor er das Haus verließ. Noch während der laufenden Fahndung kam es zu der Attacke.

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Der Täter wurde unmittelbar danach von Beamten festgenommen und in die Justizanstalt Linz überstellt. Polizeisprecher Michael Babl bestätigte, dass der amtsbekannte Mann den Messerangriff im Wesentlichen zugegeben und eine psychische Erkrankung als Hintergrund angeführt habe. Die genauen Umstände und Motive der Tat sind Gegenstand laufender Ermittlungen.

Angriff am Samstagabend

Der Angriff hatte sich am Samstagabend ereignet, als der 34-Jährige mit einem Messer auf die beiden jungen Männer losging. Ein 26-Jähriger erlag seinen Verletzungen, ein 24-Jähriger wurde schwer verletzt.

Sophie Thewanger gehörte zu den ersten Personen, die sich unmittelbar nach der Tat um die Opfer kümmerten und Erste Hilfe leisteten. „Das war klassische Chaosphase“, schilderte Thewanger gegenüber dem ORF. Die eintreffenden Polizisten hätten dafür gesorgt, aufgeregte Passanten vom Geschehen fernzuhalten.

„Ganz besonders die, die, wie du es heute leider öfter hast, mit einem Handy durch die Gegend rennen und das Ganze gefilmt haben“, kritisierte Thewanger, die als langjähriges Mitglied der Feuerwehr Schönering im Bezirk Linz-Land Erfahrung mit Einsatzsituationen hat. Die Ersthelferin übte damit scharfe Kritik an jenen Schaulustigen, die anstatt zu helfen die Situation mit ihren Mobiltelefonen festhielten.

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KO KOSMO-Redaktion
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