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Heli-Einsatz

Am Kofferraumdeckel mitgefahren: Mann stürzt auf Straße – schwer verletzt

Am Kofferraumdeckel mitgefahren: Mann stürzt auf Straße – schwer verletzt
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

**Ein Kofferraumdeckel, ein führerscheinloser Fahrer – ein Samstagabend in Niederösterreich endet mit einem Notarzthelikopter-Einsatz.**

In der Gewerbestraße in Kirchberg am Wagram kam es am Samstagabend zu einem schweren Unfall, bei dem ein 28-jähriger Mann aus dem Bezirk Melk erheblich verletzt wurde. Der Verunglückte stürzte vom Kofferraumdeckel eines fahrenden Fahrzeugs auf die Straße – ein Vorfall, dessen genaue Hintergründe bislang ungeklärt sind.

Fahrer ohne Führerschein

Am Steuer des Stufenheck-Autos saß ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Scheibbs, der nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins war. Während dieser das Fahrzeug lenkte, befanden sich der 28-Jährige sowie eine weitere Person auf dem Kofferraumdeckel. Als der Fahrer beschleunigte, verlor der 28-Jährige den Halt und stürzte auf die Fahrbahn.

Laut Polizei wurde der Schwerverletzte per Notarzthelikopter in das Uniklinikum St. Pölten geflogen. Warum die beiden Personen auf dem Kofferraumdeckel Platz genommen hatten, ist noch nicht geklärt.

Im Inneren des Autos befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls drei weitere Insassen.

Empfindliche Strafen drohen

Dem 31-jährigen Lenker drohen nun empfindliche rechtliche Konsequenzen. Das Lenken eines Kraftfahrzeugs ohne die erforderliche Lenkberechtigung ist in Österreich nach § 37 Führerscheingesetz (FSG) eine Verwaltungsübertretung und wird mit einer Geldstrafe von mindestens 363 Euro bis maximal 2.180 Euro geahndet – im Wiederholungsfall kann die Strafe bis zu 5.000 Euro betragen.

Zudem könnte der Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr nach § 88 Strafgesetzbuch (StGB) zur Verantwortung gezogen werden. Diese wird grundsätzlich mit Freiheitsstrafe bis zu drei Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft. Bei schwerer Fahrlässigkeit oder erheblicher Verletzungsfolge kann der Strafrahmen bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe reichen.

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KO KOSMO-Redaktion
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