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Horrorfall

In Küche zubereitet: Klinik-Kannibale nahm Leichenteile mit nach Hause

In Küche zubereitet: Klinik-Kannibale nahm Leichenteile mit nach Hause
FOTO: Magyar Rendőrség
2 Min. Lesezeit |

Ein Fund in einer Budapester Wohnung versetzt Ermittler in Schock – was ein Klinikmitarbeiter dort hortete, übersteigt das Vorstellbare.

In der ungarischen Hauptstadt Budapest ist ein Klinikmitarbeiter festgenommen worden, nachdem Ermittler in seiner Wohnung menschliche Körperteile sichergestellt hatten. Der 30-Jährige steht im Verdacht, Leichenteile aus dem Krankenhaus, in dem er beschäftigt war, entwendet und zum Teil verzehrt zu haben. Sowohl der Verdächtige als auch die eingesetzten Beamten wurden von der ungarischen Polizei auf veröffentlichten Aufnahmen unkenntlich gemacht.

Schockierende Funde

Im Zuge der Vernehmungen räumte der Krankenträger ein, menschliche Überreste aus seiner Arbeitsstätte mitgenommen zu haben. Bei der Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten auf menschliche Knochen, einen vollständigen Unterschenkel, einen Handrücken, mehrere Schädel sowie ein präpariertes menschliches Gesicht. Als er mit diesen Funden konfrontiert wurde, gestand der Mann, eine Anziehung zu menschlichen Körperteilen zu empfinden – und gab an, einige davon gekocht und gegessen zu haben.

Ein von der Budapester Polizei veröffentlichtes Foto dokumentiert die Durchsuchung der Wohnung, bei der die Beamten verschiedene Leichenteile und Knochenreste vorfanden. Die makabren Fundstücke soll der Mann offenbar sorgsam gehütet und fotografisch festgehalten haben.

Ausgrabungen auf Friedhöfen

Gegenüber den Ermittlern schilderte der Verdächtige zudem, weitere Körperteile auf Friedhöfen in Ungarn sowie im benachbarten Slowakei ausgegraben zu haben. Einem Bericht der Behörden zufolge soll er aus seiner krankhaften Neigung kein Geheimnis gemacht haben – im Gegenteil: In seinem Familien- und Freundeskreis habe er offen darüber gesprochen. Die bei der Durchsuchung sichergestellten Fotos seiner Sammlung wurden ebenfalls von den Ermittlern beschlagnahmt.

Festgenommen wurde der Mann bereits am 17. Juni. Seither steht er unter gerichtlicher Aufsicht.

Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln gegen ihn wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe.

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KO KOSMO-Redaktion
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