Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Diplomatie

VdB, Stocker, Meinl-Reisinger: UNO-Reise kostet eine Million

VdB, Stocker, Meinl-Reisinger: UNO-Reise kostet eine Million
FOTO: BMEIA/ Michael Gruber
2 Min. Lesezeit |

Drei Delegierte, drei Fotografen, eine Million Euro Reisekosten – Österreich tritt bei der UNO-Generalversammlung groß auf.

Zur 81. UNO-Generalversammlung, die vom 21. bis 25. September in New York stattfindet, reist Österreich mit einer hochrangigen Dreierdelegation an: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger vertreten das Land auf internationalem Parkett.

Reisekosten im Fokus

Dass solche Auftritte ihren Preis haben, zeigen aktuelle Zahlen zu den Reisekosten der Bundesregierung: Im zweiten Quartal überstiegen die Ausgaben für Auslandsreisen die Millionengrenze. Allein für Meinl-Reisinger und ihr Kabinett schlugen mehrere Auslandsaufenthalte mit 108.222,64 Euro zu Buche.

Auffällig ist dabei nicht nur die Höhe der Kosten, sondern auch die Größe der mitreisenden Teams – jedes der drei Delegationsmitglieder wird in New York von einem eigenen Fotografen begleitet.

Ukraine im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der politischen Agenda steht die Lage in der Ukraine. Laut Außenministerium gilt die Zukunft der Ukraine als zentrales Thema der hochrangigen Woche für Außenministerin Meinl-Reisinger. Sie wird in New York unter anderem mit UNO-Generalsekretär António Guterres sowie dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha zusammentreffen.

Am 22. Jänner nimmt sie an Gesprächen zur globalen Ernährungssicherheit teil – einem Thema, das eng mit der Situation am Schwarzen Meer verknüpft ist.

Am Donnerstag hält die Außenministerin schließlich die österreichische Rede vor der Generalversammlung, in der sie die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine bis zu einem dauerhaften Frieden bekräftigen wird.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen