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Preisanstieg

Bis zu 82 Euro pro Tag: Skipasspreise erreichen neues Rekordniveau

Bis zu 82 Euro pro Tag: Skipasspreise erreichen neues Rekordniveau
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Skifahren in Salzburg wird teurer – und wer zu lange wartet, zahlt den vollen Preis. Die Zahlen sprechen für sich.

In den Skigebieten des Bundeslandes Salzburg klettern die Preise für Tageskarten in dieser Wintersaison auf neue Höchststände. Am Kitzsteinhorn ist zur Hauptsaison nun ein Betrag von 82 Euro fällig – ein Preisniveau, das auch in Saalbach-Hinterglemm sowie auf der Schmittenhöhe erreicht wird. Etwas günstiger fahren Wintersportler in Zauchensee, wo zur Weihnachtszeit 75,50 Euro verlangt werden, während im Snow Space Salzburg 76 Euro und in Obertauern 72 Euro für eine Tageskarte zu bezahlen sind.

Ski amadé zieht nach

Auch bei Ski amadé steigen die Preise. Der Verbund umfasst 25 Skiorte in fünf Regionen in Salzburg und der Steiermark. Nach Angaben von Geschäftsführer Manuel Schnell wurden die Tarife im Durchschnitt um rund 3,5 Prozent angehoben. „Ich glaube, dass wir die Preise mit durchschnittlich 3,5 Prozent moderat angepasst und uns da an der Inflation orientiert haben“, erklärte Schnell.

Wer früh bucht, kann dennoch sparen. Bei Tages- und Mehrtageskarten sind je nach Buchungszeitpunkt bis zu 15 Prozent Ersparnis gegenüber dem späteren Kassenpreis möglich. Auch bei der Saisonkarte gibt es einen eigenen Vorverkaufstarif: Die Ski amadé ALL-IN Card White kostet für Erwachsene bis 3. Dezember 855 Euro, ab 4. Dezember steigt der Preis auf 914 Euro.

Treiber der Preise

Als wesentliche Gründe für die höheren Preise nennt Ski-amadé-Geschäftsführer Manuel Schnell gestiegene Energie- und Personalkosten sowie laufende Investitionen in die Infrastruktur. Auch die SuperSkiCard Premium wird teurer: Im vergangenen Winter kostete sie für Erwachsene im Vorverkauf 999 Euro, heuer sind es 1.049 Euro. Nach Ende des Vorverkaufs steigt der Preis ab 4. Dezember auf 1.190 Euro; im Vorjahr lag der reguläre Preis bei 1.145 Euro.

Bei günstigeren Tarifen speziell für Einheimische bleibt die Rechtslage kompliziert. Preisunterschiede allein aufgrund des Wohnsitzes gelten nach den derzeitigen EU-Regeln grundsätzlich als problematisch. Auf europäischer Ebene wird allerdings bereits an einer Änderung der Geoblocking-Regeln gearbeitet, die künftig rechtssichere Vergünstigungen für Einheimische ermöglichen könnte. Wann eine solche Neuregelung kommt, ist derzeit noch offen.

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KO KOSMO-Redaktion
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