Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Winterzeit

Zeitumstellung 2026: An diesem Tag werden die Uhren zurückgestellt

Zeitumstellung 2026: An diesem Tag werden die Uhren zurückgestellt
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine Stunde geschenkt – doch der Körper kann aus dem Rhythmus geraten. Die Zeitumstellung 2026 rückt näher.

Am letzten Oktoberwochenende des Jahres 2026 ist es wieder so weit: In der Nacht von Samstag, dem 24. Oktober, auf Sonntag, den 25. Oktober, werden die Uhren um 3 Uhr morgens auf 2 Uhr zurückgestellt. Damit endet die Sommerzeit, und in Österreich gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit – kurz MEZ.

Der Termin ist EU-weit festgelegt: Alle Mitgliedstaaten stellen am letzten Sonntag im Oktober wieder auf ihre jeweilige Normalzeit um. Auch zahlreiche europäische Länder außerhalb der EU folgen diesem Rhythmus. Einige Staaten wie Island, Russland und Belarus verzichten dagegen auf den halbjährlichen Wechsel.

Gescheiterte Abschaffung

In Österreich wurde die Sommerzeit erstmals 1916 eingeführt, allerdings nicht dauerhaft: In den folgenden Jahrzehnten wurde sie mehrfach abgeschafft und wieder eingeführt. Die heute bekannte regelmäßige Zeitumstellung besteht hierzulande seit den frühen 1980er-Jahren. Ursprünglich sollte die bessere Nutzung des Tageslichts unter anderem Energie sparen, doch die EU-Kommission stuft die tatsächlichen Energieeinsparungen mittlerweile als gering ein. 2018 schlug die EU-Kommission deshalb die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung vor. Das Europäische Parlament sprach sich 2019 dafür aus, eine Einigung der Mitgliedstaaten kam jedoch bis heute nicht zustande. Eine endgültige Entscheidung oder einen konkreten Zeitplan gibt es weiterhin nicht.

Körperliche Auswirkungen

Wer die Umstellung körperlich spürt, ist damit nicht allein: Der veränderte Tagesrhythmus kann den Schlaf-Wach-Zyklus aus dem Gleichgewicht bringen und sich in Form von Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen bemerkbar machen.

Fachleute raten dazu, feste Schlafzeiten beizubehalten und sich möglichst viel dem Tageslicht auszusetzen, um den eigenen Biorhythmus rasch wieder zu stabilisieren.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen