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Provokation

Los Angeles „opfern“? Trump-Aussage sorgt für Empörung

Los Angeles „opfern“? Trump-Aussage sorgt für Empörung
(FOTO: EPA / Samuel Corum / POOL)
2 Min. Lesezeit |

Trumps Worte über mögliche Angriffe auf US-Städte sorgen für Empörung – und eine politische Eskalation mit Sprengkraft.

Mit Aussagen über mögliche iranische Angriffe auf amerikanische Großstädte hat Donald Trump eine heftige politische Kontroverse ausgelöst.

Bei einem Auftritt in Nebraska am 5. Oktober 2026 äußerte der ehemalige US-Präsident, der Iran könnte Städte wie Los Angeles und San Diego ins Visier nehmen – und bezeichnete dies als „kleinen Preis“ für die Gewährleistung von Sicherheit. Wie die Los Angeles Times anmerkte, dürften diese Aussagen möglicherweise nicht auf konkreten Geheimdiensterkenntnissen beruhen.

Scharfer Gegenwind

Aus Kalifornien kam prompt scharfer Gegenwind. Gouverneur Gavin Newsom reagierte auf X mit ungewöhnlich deutlichen Worten und bezeichnete Trump als „He is deranged and dangerous“ – und verwies dabei auch auf frühere Auseinandersetzungen rund um den Einsatz der Nationalgarde in seinem Bundesstaat.

Los Angeles-Bürgermeisterin Karen Bass schloss sich der Kritik an: Die Aufgabe eines Präsidenten sei es, das Land zu schützen – „und nicht Angriffe auf amerikanische Bürger zu ermutigen.“ Todd Gloria, Bürgermeister von San Diego, stellte klar, seine Stadt sei weder „Kollateralschaden“ noch „ein kleiner Preis.“

Konflikt verschärft

Die Äußerungen haben den ohnehin angespannten Konflikt zwischen Trump und der politischen Führung Kaliforniens weiter verschärft. Mit Blick auf die Zwischenwahlen im November könnten sie das politische Klima zusätzlich belasten.

Die angesprochene Bedrohungsdimension durch den Iran verleiht der Debatte zudem einen internationalen Rahmen, der auch in der Diaspora als Gesprächsstoff taugen dürfte.

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KO KOSMO-Redaktion
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