Bosniens Grenzpolizei investiert in neue Technik: Das bestehende System zur automatischen Kennzeichenerfassung an den Grenzübergängen wird weiter ausgebaut.
Die bosnisch-herzegowinische Grenzpolizei modernisiert die Infrastruktur ihres Systems zur automatischen Kennzeichenerfassung an den Grenzübergängen. Die aktuelle Ausschreibung hat einen geschätzten Wert von 256.400 Konvertiblen Mark ohne Mehrwertsteuer.
Am 5. Oktober wurde eine entsprechende Ausschreibung veröffentlicht, die sowohl die Wartung als auch den Ausbau der bestehenden Kennzeichenerkennungssysteme umfasst. Den größten Posten bildet die Aufrüstung des polizeieigenen Rechenzentrums: Mit 210.400 KM fließen mehr als achtzig Prozent des Gesamtbudgets in diesen Bereich.
Budgetverteilung
Jeweils 23.000 KM sind für neue Netzwerkausrüstung sowie für Batteriemodule zur Absicherung der bestehenden unterbrechungsfreien Stromversorgung vorgesehen. Der Zuschlag soll nach dem Kriterium des niedrigsten Preises vergeben werden. Einschließlich Mehrwertsteuer entspricht die geschätzte Auftragssumme rund 300.000 KM.
Für Reisende ist die Technik vor allem bei der Fahrzeugkontrolle relevant. Das bestehende System erfasst Kennzeichen automatisch und ermöglicht der Grenzpolizei, Fahrzeugdaten schneller mit den vorhandenen Polizeidatenbanken abzugleichen, ohne jedes Kennzeichen manuell eingeben zu müssen. Die aktuelle Investition dient dem Ausbau und der technischen Absicherung der Infrastruktur hinter diesem bereits eingesetzten System.