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Mehrheit dagegen

Umfrage zeigt: 60 Prozent wollen Babler nicht mehr als Minister

Umfrage zeigt: 60 Prozent wollen Babler nicht mehr als Minister
(FOTO: EPA / MAX SLOVENCIK)
2 Min. Lesezeit |

Sechs von zehn Österreichern sprechen sich gegen Andreas Bablers Verbleib als Minister aus. Während die SPÖ ihre Führung neu aufstellt, ist noch offen, ob der scheidende Parteichef Teil des Regierungsteams bleiben wird.

Andreas Bablers politische Zukunft bleibt ein Thema: Der SPÖ-Chef will Anfang 2027 als Parteivorsitzender und Vizekanzler zurücktreten. Ob er danach weiterhin als Minister tätig sein wird, ist allerdings noch unklar. Eine aktuelle ATV-Umfrage für „Aktuell: Die Woche“, zeigt nun, dass ein Großteil der Bevölkerung gegen seinen Verbleib im Regierungsteam ist.

Demnach sprechen sich 60 Prozent der Befragten „ganz sicher“ oder „eher“ dagegen aus, dass Babler Minister bleibt. Die Online-Umfrage weist eine Schwankungsbreite von plus/minus 4,4 Prozentpunkten auf. Meinungsforscher Peter Hajek spricht angesichts der Ergebnisse von einem begrenzten Rückhalt für einen Verbleib.

Nur acht Prozent sind klar dafür

Lediglich acht Prozent der Befragten wollen, dass Babler „unbedingt“ im Regierungsteam bleibt. Weitere 15 Prozent sprechen sich „eher“ dafür aus. Die Ergebnisse zeigen damit eine deutliche Skepsis gegenüber einer Fortsetzung seiner Ministertätigkeit.

Hajek sieht auch mögliche Folgen für die Partei. „Die jüngsten Entwicklungen haben Bablers öffentliche Wahrnehmung deutlich belastet und könnten auch einen öffentlichkeitswirksamen Richtungswechsel der SPÖ erschweren“, erklärte der Meinungsforscher.

Auch bei SPÖ-Wählern wenig Rückhalt

Selbst innerhalb der eigenen Wählerschaft ist die Unterstützung begrenzt: Laut Hajek liegt der Anteil jener SPÖ-Wähler, die Bablers Verbleib als Minister ausdrücklich befürworten, bei lediglich 23 Prozent.

Unterdessen hat die SPÖ eine Neuaufstellung ihrer Führung eingeleitet. Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher übernehmen vorläufig zentrale Führungsfunktionen. Anfang 2027 soll Finanzminister Markus Marterbauer das Vizekanzleramt von Babler übernehmen. Ob Babler danach Minister bleibt, ist weiterhin offen.

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KO KOSMO-Redaktion
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