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Markenstreit

David gegen Goliath: Welt-Fußballer gegen polnischen Elektriker vor Gericht

David gegen Goliath: Welt-Fußballer gegen polnischen Elektriker vor Gericht
Foto: EPA/RONALD WITTEK
1 Min. Lesezeit |

Ein polnischer Elektriker kämpft vor dem EU-Gericht um einen der bekanntesten Namen im Weltfußball – und gibt nicht auf.

Erling Haaland, Stürmer des englischen Spitzenklubs Manchester City und einer der bekanntesten Fußballer der Gegenwart, ist in einen Markenrechtsstreit verwickelt, der nun vor dem EU-Gericht in Luxemburg fortgesetzt wird. Im Zentrum des Verfahrens steht die Frage, wem das Recht am Namen „Haaland“ innerhalb der Europäischen Union zusteht.

Den Ausgangspunkt des Konflikts bildet eine Eintragung aus dem Jahr 2023: Ein polnischer Elektriker ließ den Namen „Haaland“ als Marke für Sportbekleidung, Fußballschuhe und Energydrinks beim zuständigen EU-Amt registrieren. Als Haaland kurz darauf seinerseits versuchte, den Namen als Marke für den gesamten EU-Raum zu sichern, stieß er auf die bereits bestehende Eintragung des Elektrikers.

Klage in Luxemburg

In zwei vorangegangenen Verfahren konnte sich der Fußballstar jeweils vollständig durchsetzen. Der polnische Elektriker ließ sich davon jedoch nicht abhalten und reichte im Sommer dieses Jahres erneut Klage beim EU-Gericht in Luxemburg ein.

Haalands Rechtsvertreter werfen dem Kläger vor, gezielt von der weltweiten Bekanntheit des Spielers profitieren zu wollen. Laut dem Fachportal Transfermarkt wird Haalands Marktwert derzeit mit 220 Millionen Euro beziffert.

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KO KOSMO-Redaktion
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