500 Meter vor dem Ziel endet ein Leben – der Tod einer jungen Läuferin beim Seoul Race 2026 erschüttert eine ganze Nation.
Beim Seoul Race 2026 kam es zu einem erschütternden Zwischenfall: Die 25-jährige Langstreckenläuferin Yoo Ji-won brach während des Laufs zusammen und verstarb noch am Veranstaltungsort – trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen.
Kollaps vor dem Ziel
Der Vorfall ereignete sich am Wochenende bei Kilometer 20,6 des Rennens, nur rund 500 Meter vor dem Ziel. Um 8:49 Uhr verlor Yoo Ji-won das Bewusstsein. Helfer und medizinisches Personal begannen umgehend mit Wiederbelebungsversuchen. Die junge Südkoreanerin wurde anschließend in ein Krankenhaus in Seoul gebracht, wo ihr Tod offiziell festgestellt wurde.
Das Organisationskomitee bestätigte den Todesfall am darauffolgenden Tag und kündigte an, den Vorfall eingehend zu untersuchen. In einer offiziellen Erklärung hieß es: „Wir beten respektvoll für die ewige Ruhe der Verstorbenen und sprechen der trauernden Familie angesichts dieses plötzlichen Verlusts unser tiefstes Mitgefühl aus.“ Die Nachricht schlug sowohl in der Laufcommunity als auch in der wissenschaftlichen Gemeinschaft rasch Wellen.
Läuferin und Forscherin
Yoo Ji-won war nicht nur als Läuferin aktiv, sondern auch als aufstrebende Forscherin bekannt. Am renommierten Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) im südkoreanischen Daejeon widmete sie sich der Erforschung von KI-Halbleitern. Auf ihrem Instagram-Profil gewährte sie regelmäßig Einblicke in ihr Training und ihre wissenschaftliche Arbeit.
Die genaue Todesursache ist bislang nicht offiziell bekannt – die Ermittlungen laufen noch. Spekulationen über ihren Gesundheitszustand wurden von den zuständigen Stellen zurückgewiesen.