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Lebensgefahr

Mutter bei Angriff fast verblutet: Mann ersticht eigenen Hund

Mutter bei Angriff fast verblutet: Mann ersticht eigenen Hund
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Nachbar hört Schreie und wählt den Notruf. Hinter der Wohnungstür kämpfen Mutter und Sohn plötzlich gegen das eigene Haustier.

Am Montag gegen 16.20 Uhr kam es in einer Wohnung in Marburg-Biedenkopf (Hessen) zu einem Angriff durch einen Staffordshire-Bullterrier. Das Tier attackierte eine 70-jährige Frau. Ihr 49-jähriger Sohn, zugleich der Halter des Hundes, wurde beim Versuch einzugreifen verletzt und tötete den Hund schließlich mit einem Messer.

Der Polizeiführer schilderte den Hergang so: „Der Staffordshire-Bullterrier biss aus bislang ungeklärten Gründen in den Arm der Frau.“ Der Sohn und Besitzer des Hundes stellte sich dazwischen und „wurde hierbei ebenfalls angegriffen und verletzt“. Zum weiteren Verlauf hieß es: „Der Hundehalter erstach daraufhin seinen Hund mit einem Messer.“

Polizeieinsatz

Schreie aus der Wohnung drangen zu einem Nachbarn durch, der daraufhin die Polizei verständigte. Wenig später waren Beamte vor Ort und kümmerten sich um die Erstversorgung der Verletzten.

Um das Leben der Frau zu retten, banden ihr die Polizisten den Arm ab. Mutter und Sohn zogen sich erhebliche Verletzungen zu und kamen in ein Krankenhaus. Die Polizei hielt fest: „Eine Gefahr für Menschen außerhalb der Wohnung habe zu keiner Zeit bestanden.“

Offene Fragen

Warum der Hund zubiss, ist nach Angaben der Polizei weiterhin offen. Nach bisheriger polizeilicher Erkenntnis hatte es vor dem Angriff keine Vorfälle mit dem Staffordshire-Bullterrier gegeben; warum der Hund plötzlich aggressiv wurde, war weiterhin unklar. In sozialen Netzwerken machten unterdessen „Gerüchte“ über einen anderen Einsatzgrund die Runde. Die Polizei richtete den Appell an die Bevölkerung, diese Falschmeldungen nicht weiterzuverbreiten.

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KO KOSMO-Redaktion
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