Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Essenszeiten

Neue Studienergebnisse: Zeitpunkt des Frühstücks beeinflusst Diabetesrisiko

Neue Studienergebnisse: Zeitpunkt des Frühstücks beeinflusst Diabetesrisiko
Symbolfoto. (FOTO: iStock/Shaiith)
2 Min. Lesezeit |

Ein gesundes Essverhalten kann maßgeblich dazu beitragen, das Risiko einer Zuckerkrankheit zu reduzieren. Eine Studie des Barcelona Institute for Global Health hat ermittelt, dass nicht nur die Art der Nahrung, sondern auch der Zeitpunkt der Mahlzeiten einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit unserer Körper hat.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen stützen die Theorie, dass das Auslassen des Frühstücks einen direkten Einfluss auf das Risiko einer Diabetes-Erkrankung hat. Die Teilnehmer einer Online-Studie dokumentierten ihre Ernährungsgewohnheiten über einen Zeitraum von 24 Stunden an drei unterschiedlichen, nicht aufeinanderfolgenden Tagen. In den darauffolgenden zwei Jahren füllten die gleichen Probanden den Fragebogen weitere fünfmal aus. Diese umfassenden Daten erlaubten es den Wissenschaftler, den Gesundheitszustand der Teilnehmer über sieben Jahre zu bewerten.

Vor 8 Uhr frühstücken!

Die Studie hat gezeigt, dass das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, beträchtlich höher ist bei den Personen, die nach 9 Uhr frühstucken – ihr Diabetesrisiko war etwa 59 Prozent höher als das der Probanden, die vor 8 Uhr morgens frühstücken. Auch spätes Abendessen – nach 22 Uhr – erhöht das Diabetesrisiko.

Zahl der Diabetiker kann sich in 25 Jahren verdoppeln

Weiterhin ergab die Auswertung, dass ein häufigeres Essen, etwa fünfmal täglich, mit einem geringeren Erkrankungsrisiko verknüpft ist. Profitieren kann man zudem von längeren Fastenzeiten, sofern diese mit einem frühen Frühstück vor 8 Uhr morgens und einem frühen Abendessen einhergehen. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die ideale Zeit für die erste Mahlzeit vor 8 Uhr morgens und für die letzte Mahlzeit vor 19 Uhr abends ist, um das Risiko für Typ-2-Diabetes zu minimieren.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen