Wo einst die Beats des Gangster-Raps den Takt vorgaben, soll nun der Herzschlag eines neuen Enthusiasten pulsieren. Der Mercedes-AMG G 63, getunt mit musikalischer Seele und einem Hauch von Balkan-Flair, sucht nach einem neuen Kapitel auf Österreichs Straßen. Jala Brat, der bosnische Rapper, der mit seinen Ohrwürmern „Monster“ und „Rosalia“ YouTube-Charts stürmte und am Wiener Donauinselfest 2023 Bühnenluft schnupperte, trennt sich von seinem mechanischen Gefährten – einer Ikone mit Stern und 571 Pferdestärken, die für 135.000 Euro in Villach auf einen Liebhaber wartet.

Die automobile Wuchtbrumme wurde einst von Jala Brat erworben, als der Sound seiner Musik die ersten großen Wellen schlug. Der Mercedes-AMG G 63, mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, ist ein Zeugnis künstlerischen Erfolgs und zugleich Wegbegleiter einer Karriere, die Grenzen überschritt. Nun, nach 91.000 Kilometern auf dem Tacho, bietet sich die Gelegenheit, dieses Stück Zeitgeschichte zu erwerben – oder für sechs Monate zu mieten, für diejenigen, die das Luxus-SUV erst auf Herz und Nieren prüfen möchten, zu einem Preis von 3.000 Euro monatlich.
Von Freundschaft und Geschaftssinn
Hinter dem Angebot steht ein Vertrauter von Jala Brat und Chef des EMDC Network, einer Agentur, die im Portfolio glanzende Namen der Musik- und YouTube-Welt vereint. In jenen Händen liegt das Schicksal des Mercedes-AMG G 63, wie der Verkäufer offenbart: „Ich habe als langjähriger Geschäftspartner und Freund von Jala Brat den Auftrag bekommen, dass das Auto in gute Hände kommt, da es auch eine emotionale Bindung für ihn hat“ (Verkäufer und Geschäftsführer des EMDC Network). Ein Bekenntnis zu Loyalität und Erinnerungen, die mit diesem Verkauf mehr sind als nur eine Transaktion. Sie sind ein Stück des Puzzles, das die Person hinter dem Künstlernamen Jala Brat ausmacht.
