Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Reisewarnung

Alarm vor Ostern: Virus breitet sich in Italien rasant aus

Alarm vor Ostern: Virus breitet sich in Italien rasant aus
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Italiens Traumküsten locken – doch in beliebten Urlaubsregionen sorgt ein Virusausbruch gerade für ernste Schlagzeilen.

In beliebten Urlaubsregionen Italiens – allen voran Kampanien mit Neapel, Capri und der Amalfiküste – breitet sich derzeit das Hepatitis-A-Virus mit besorgniserregender Geschwindigkeit aus. Seit Jahresbeginn 2026 registrieren die Gesundheitsbehörden der Region einen deutlichen Zuwachs an Infektionsfällen: Das Überwachungssystem Seieva zählte bereits 65 bestätigte Erkrankungen, während Ende März 70 Betroffene stationär behandelt werden mussten.

Als wahrscheinliche Ursache für die Ausbreitung gilt der Konsum von kontaminierten Meeresfrüchten, insbesondere Muscheln. Von Kampanien aus hat das Virus inzwischen weitere Regionen erreicht, darunter auch Rom. Hepatitis A befällt die Leber und äußert sich in Symptomen wie Übelkeit, Fieber, starker Erschöpfung und Gelbsucht.

Neapels Gastro-Verbot

Als Reaktion auf die Lage haben die Behörden in Neapel weitreichende Einschränkungen für die Gastronomie erlassen: Das Servieren und Anbieten von rohen Meeresfrüchten ist ab sofort untersagt. Wer gegen diese Regelung verstößt, muss mit Bußgeldern von bis zu 20.000 Euro rechnen.

Deutschland hat seine offiziellen Reisehinweise für Italien bereits angepasst und weist ausdrücklich auf den Ausbruch hin. Auch Österreicherinnen und Österreicher, die einen Italienurlaub planen, sollten ihren Impfstatus rechtzeitig vor der Abreise überprüfen – gerade in der Osterzeit, die traditionell zu den reiseintensivsten Perioden des Jahres zählt und viele Touristen in den Süden des Landes lockt.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen