Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Großeinsatz

Almhütte in Flammen: Horror‑Brand auf 1.100 Meter Höhe!

Almhütte in Flammen: Horror‑Brand auf 1.100 Meter Höhe!
FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Auf 1.100 Metern Höhe kämpften 68 Feuerwehrleute gegen ein Inferno. Die abgelegene Almhütte in Seckau stand bereits in Vollbrand, als die Retter eintrafen.

In der Nacht zum Mittwoch kämpfte ein Großaufgebot der Feuerwehr gegen einen verheerenden Brand auf einer Almhütte in Seckau im Bezirk Murtal. Das Feuer brach nach Polizeiangaben gegen 21.00 Uhr aus. Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. „Meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden schlugen den 68 eingesetzten Feuerwehrkräften schon während der Anfahrt entgegen“, schilderte Einsatzleiter Lukas Sitter von der Feuerwehr Seckau.

Die betroffene Almhütte liegt auf etwa 1.100 Metern Seehöhe in Seckau im Bezirk Murtal. Die Einsatzkräfte standen vor zwei zentralen Herausforderungen: Sie mussten ausreichend Löschwasser zur abgelegenen Brandstelle transportieren und gleichzeitig verhindern, dass die Flammen auf den umliegenden Wald übergreifen.

⇢ Dorf in Alarmbereitschaft: Ehemaliger Bauernhof steht lichterloh in Flammen

Schwierige Wasserversorgung

Die Wasserversorgung gestaltete sich besonders schwierig, da in unmittelbarer Nähe der Almhütte kaum Löschwasser verfügbar war. Die Feuerwehr richtete daher einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein und verlegte zusätzlich eine 500 Meter lange Zubringerleitung.

Die Löscharbeiten dauerten die gesamte Nacht an. Erst in den frühen Morgenstunden des Mittwochs gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Trotz der schwierigen Bedingungen konnte ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald verhindert werden.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Die genaue Brandursache sowie das Ausmaß des entstandenen Schadens sind derzeit noch unklar.

Ein Brandsachverständiger soll im Laufe des Mittwochs entsprechende Untersuchungen durchführen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen