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Fördermittel

AMS in der Klemme: Kürzungen unvermeidlich?

AMS in der Klemme: Kürzungen unvermeidlich?
FOTO: AMS, Fotostudio B&G
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Das Arbeitsmarktservice bereitet sich auf weniger öffentliche Mittel vor, während Sonderprogramme enden und die Arbeitslosenzahlen sinken. Der Abbau von 125 Vollzeitplanstellen steht ebenso auf der Agenda.

Das AMS bereitet sich auf weniger öffentliche Mittel im kommenden Jahr vor. Sonderprogramme wie die Aktion Sprungbrett für Langzeitarbeitslose enden und es werden weniger Arbeitslose erwartet. Laut der neuen AMS-Österreich-Vorständin Petra Draxl könnte das Förderbudget für aktive Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2024 auf 1,1 Milliarden Euro sinken, verglichen mit 1,3 Milliarden Euro in diesem Jahr. Die genaue Budgethöhe steht noch nicht fest, soll aber auf Grundlage der Arbeitslosenzahlen und der Schwerpunktsetzung angemessen sein.

Arbeitsmarktpolitik

Die Kürzungen betreffen auch externe Erwachsenenbildner, die in den Jahren 2018 und 2019 aufgrund geringerer AMS-Fördermittel ihre Jobs verloren. In der Corona-Pandemie stand dem AMS jedoch wieder mehr Fördergeld zur Verfügung. Im Jahr 2021 waren es 1,5 Milliarden Euro und 2022 rund 1,6 Milliarden Euro für die aktive Arbeitsmarktpolitik.

Stellenabbau geplant

Das AMS plant auch einen Stellenabbau von 125 Vollzeitplanstellen im kommenden Jahr. Arbeitsminister Kocher hat dem AMS neue arbeitsmarktpolitische Zielvorgaben gegeben, darunter eine stärkere Vermittlung, mehr Beschäftigungsanreize und einen Fokus auf die „grüne Transformation“.

„Verkürzung der Arbeitszeit nicht realistisch„

Draxl hält eine gesetzliche Verkürzung der Arbeitszeit auf 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich derzeit nicht für realistisch. Sie betont die Notwendigkeit von Offenheit bei der Zuwanderung, um zusätzliches Personal zu mobilisieren. Sie fordert auch eine digitale Antragstellung und Vereinfachung des Prozesses.

Um die überregionale Vermittlung zu fördern, schlägt Draxl eine Ausweitung der Entfernungsbeihilfe vor. Sie spricht sich auch für einen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze aus und unterstützt das Recht auf einen Kinderbetreuungsplatz.

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Als Schwerpunkte ihrer Tätigkeit nennt Draxl die Förderung von Green Jobs, die Schaffung von Qualifizierungsmöglichkeiten mit Unternehmen und die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Draxls Amtszeit im AMS-Vorstand ist vorerst auf ein Jahr bis 2024 befristet, aber sie plant eine weitere Amtszeit zusammen mit AMS-Vorstand Kopf anzustreben.

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KO KOSMO-Redaktion
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