Immer wieder wird Künstliche Intelligenz als potenzielle Bedrohung für Arbeitsplätze dargestellt. Doch entspricht dieses Bild der Realität? Ein Gespräch mit Arbeitssoziologin Sabine Pfeiffer gibt Einblicke in eine differenziertere Sichtweise.
Die Frage nach der zukünftigen Gestaltung unserer Arbeitswelt beschäftigt Sabine Pfeiffer bereits seit den 1990er-Jahren. Als Professorin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Forscherin am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation untersucht sie die Auswirkungen von Digitalisierung und technologischen Entwicklungen auf Arbeitsprozesse. Im Gespräch mit dem STANDARD erläutert die Expertin, weshalb sie den gängigen Vorhersagen zu KI-Auswirkungen skeptisch gegenübersteht und welche Aspekte in der aktuellen Digitalisierungsdebatte ihrer Meinung nach zu wenig Beachtung finden.
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Differenzierte Perspektive
Entgegen verbreiteter Befürchtungen sieht die Arbeitssoziologin Sabine Pfeiffer keine existenzielle Bedrohung durch KI für den menschlichen Arbeitsmarkt.