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Stau

Asphalt bricht auf: A1 wegen Hitzeschäden nur einspurig befahrbar

Asphalt bricht auf: A1 wegen Hitzeschäden nur einspurig befahrbar
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Die Hitzewelle trifft Österreichs Infrastruktur mit voller Wucht – Straßen wölben sich, Gleise versagen, der Verkehr stockt.

Nicht nur Menschen und Tiere leiden unter der anhaltenden Hitzewelle – auch die Infrastruktur gerät zunehmend an ihre Grenzen. Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke und aufgeheizter Asphalt haben dazu geführt, dass die Westautobahn (A1) im Bereich Haag seit Samstagmittag nur noch auf einer Fahrspur befahrbar ist. Zwischen den Auffahrten Haag und St. Valentin in Richtung Linz ist die Kapazität auf eine Spur reduziert, da laut der ORF-Verkehrsredaktion ein Fahrbahnschaden behoben werden muss.

Schäden auf der A1

Trotz des am Sonntagvormittag noch überschaubaren Verkehrsaufkommens bildete sich bereits ein Rückstau von zwei bis drei Kilometern. Wie ein Sprecher der ASFINAG erläuterte, haben sich die Betonplatten der Fahrbahn durch die extreme Hitzeausdehnung ineinandergeschoben und nach oben gewölbt, weshalb zwei Fahrspuren gesperrt werden mussten. Die Reparaturarbeiten laufen seit Samstagabend und sollen voraussichtlich bis mindestens 17.00 Uhr andauern.

Die ASFINAG appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, mit besonderer Sorgfalt zu fahren – derartige Schäden seien bei solchen Temperaturen weder vorhersehbar noch zu verhindern. Um im Verdachtsfall unverzüglich reagieren zu können, wurden die Kontrollfahrten auf dem Streckennetz bereits intensiviert.

Auch der ÖAMTC warnte am Sonntag in einer Aussendung davor, dass bei anhaltend hohen Temperaturen mit einer Häufung von Straßenschäden zu rechnen sei. Besonders anfällig seien dabei ältere, bereits mehrfach ausgebesserte Fahrbahnabschnitte. Der Automobilclub empfiehlt vorausschauendes Fahren und rät dazu, festgestellte Schäden umgehend der Polizei oder der zuständigen Straßenmeisterei zu melden.

Bahn unter Druck

Die ÖBB hatten bereits am Freitag darum gebeten, nicht zwingend notwendige Bahnreisen in den nächsten Tagen nach Möglichkeit zu verschieben. Wer dennoch mit der Bahn unterwegs ist, sollte sich vorab über den aktuellen Stand seiner Verbindung informieren und zusätzliche Reisezeit einkalkulieren.

In Wien kam es infolge von Gleisschäden auf der Donaufelder Straße zu Betriebsänderungen bei den Straßenbahnlinien 25, 26 und 27; für die betroffenen Streckenabschnitte wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

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KO KOSMO-Redaktion
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