Ein Auffahrunfall auf der A9 bei Gralla sorgte im Frühverkehr für massive Staus – vier Verletzte, elf Kilometer Stillstand.
Auf der Pyhrnautobahn A9 ereignete sich am frühen Montagmorgen bei Gralla im Bezirk Leibnitz in der Steiermark ein Auffahrunfall. Gegen 5.30 Uhr war ein 28-jähriger slowenischer Staatsbürger mit seinem Fahrzeug auf dem zweiten Fahrstreifen in Richtung Graz unterwegs, als er verkehrsbedingt abbremsen musste. Ein 29-jähriger Landsmann, der mit seinem Pkw dahinterfuhr, reagierte zu spät und prallte auf das Heck des vorausfahrenden Wagens.
Im Fahrzeug des 28-Jährigen saßen zum Zeitpunkt des Aufpralls zwei weitere Personen. Alle vier Beteiligten erlitten Verletzungen und wurden vom Roten Kreuz in das LKH Wagna transportiert, wo sie nach ambulanter Behandlung noch am selben Tag entlassen werden konnten.
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Stundenlanger Stau
Infolge des Unfalls musste die A9 zwischen 5.33 Uhr und 6.40 Uhr abschnittsweise gesperrt werden. Der dadurch ausgelöste Rückstau wuchs im Frühverkehr auf bis zu elf Kilometer an und erfasste auch die umliegenden Ausweichrouten.
Pendler mussten mit einem Zeitverlust von rund einer Stunde rechnen. Die andauernden Bergungsarbeiten an der Unfallstelle waren für die weitreichenden Verkehrsbehinderungen verantwortlich.