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2,7 PROMILLE

Bei 100 km/h: Betrunkener Mann fällt aus fahrendem Auto

Symbolbild (FOTO: iStockphoto)

Auf der Autobahn ist ein Mann aus einem fahrenden Auto gefallen. Der 36-Jährige war alkoholisiert und verletzte sich dabei schwer am Kopf.

Deutschland/Rheine: Wie der Polizeisprecher berichtet, waren fünf Personen in dem Kleintransporter, als der Mann am Wochenende gegen 17 Uhr bei fast 100 km/h auf die Autobahn gefallen ist. Nach Auskunft seiner Mitfahrer soll sich der 36-Jährige, ohne angeschnallt zu sein, gegen eine Schiebetür gelehnt haben.

Daraufhin öffnete sich die Tür. Als Auslöser vermutet man auf einen technischen Defekt oder fahrlässiges Verhalten des Verletzten, so der Pressesprecher. Hinweise auf eine Straftat, wie etwa nach einer Auseinandersetzung, gebe es nicht.

Eine Zeugin sah den Sturz von einer Brücke aus und alarmierte umgehend den Rettungsdienst. Zu der Zeit übernahm die Besatzung eines Rettungswagens, der zufällig vorbeifuhr, die Erstversorgung. Laut der Polizei zog sich der Mann schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Der 36-Jährige sei ansprechbar gewesen und konnte sogar auf eigenen Beinen stehen.

Insasse war betrunken:
Der Verletzte wurde ins Spital gebracht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,7 Promille. Die fünf Insassen des Autos waren den Beamten zufolge auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Alle Beifahrer bis auf den Fahrer selbst sollen alkoholische Getränke konsumiert haben. Die Autobahn musste für eine kurze Zeit gesperrt werden.

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