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Ramadan

Bildungsminister kündigt „Konsequenzen“ für Eltern an, die Kinder zum Fasten zwingen

Bildungsminister kündigt „Konsequenzen“ für Eltern an, die Kinder zum Fasten zwingen
FOTO: BKA/Andy Wenzel
2 Min. Lesezeit |

Ein junger Bildungsminister drängt auf Reformen: Christoph Wiederkehr plant ein Handyverbot an Schulen, um das Lernumfeld grundlegend zu verändern. Die Umsetzung bleibt spannend.

Der österreichische Bildungsminister plant, das Schulsystem durch Maßnahmen wie ein Handyverbot grundlegend zu reformieren, um die Bildungslandschaft zu modernisieren, wie er in einem Interview mit der Tageszeitung „Heute“ offenlegt. Zuvor als Wiener Bildungsstadtrat tätig, zog er kürzlich Bilanz über seine Erfolge und Herausforderungen. Zu seinen Errungenschaften in Wien zählen die Förderung von Ganztagsschulen, die Umsetzung von Gewaltschutzpaketen und eine intensive Sprachoffensive.

Ramadan an Schulen

Ein dringendes Anliegen für Wiederkehr ist die Verbesserung der Deutschkenntnisse von Erstklässlern, die er als katastrophal beschreibt. Er plant eine umfassende Aufholjagd in diesem Bereich. Auch das Thema Gewalt an Schulen ist ihm wichtig. Mit einer Null-Toleranz-Politik hat er Maßnahmen ergriffen, um die Anzahl der Suspendierungen zu senken und eine angstfreie Schulumgebung zu schaffen. Besondere Bedenken äußert er hinsichtlich des Fastens während des Ramadan, wenn es das Wohl von Kindern unter 14 Jahren gefährdet. Er betont, dass religiöse Praktiken das Kindeswohl nicht beeinträchtigen dürfen: „Für Eltern, die ihre Kinder zum Fasten zwingen, kann es Konsequenzen geben.“

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Wiederkehr ist ein entschiedener Befürworter eines Handyverbots an Schulen, da er Handys als erheblichen Suchtfaktor betrachtet. Eine handyfreie Umgebung soll den Lernerfolg steigern und das soziale Miteinander fördern. Dennoch lässt er den Schulen die Freiheit, Handys punktuell für pädagogische Zwecke einzusetzen. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern sieht er als entscheidend für den Bildungserfolg an. Sollte es zu einer Weigerung seitens der Eltern kommen, mit der Schule zu kooperieren, spricht sich Wiederkehr dafür aus, dass Schulen die Möglichkeit haben sollten, Verwaltungs- oder Geldstrafen zu verhängen.

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In fünf Jahren möchte Wiederkehr als freudvoll, ambitioniert und visionär wahrgenommen werden, während er weiterhin an der Umsetzung seiner ehrgeizigen Pläne arbeitet.

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KO KOSMO-Redaktion
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