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HUNDERTE JOBS WEG

Coca Cola muss seine Standorte schließen!

Coca Cola muss seine Standorte schließen!
(FOTO: iStock/Sundry Photography)
2 Min. Lesezeit |

Der Getränkekonzern Coca Cola plant, im kommenden Jahr fünf Produktions- und Logistikstandorte zu schließen. Diese Maßnahme wird den Verlust von Hunderten Arbeitsplätzen zur Folge haben und ist Teil einer strategischen Umstrukturierung zur Steigerung der Kosteneffizienz.

Die Schließungen betreffen die Werke in Köln, Neumünster, Berlin-Hohenschönhausen, Bielefeld und Memmingen, wie Coca Cola Europacific Partners (CCEP) mitteilte. CCEP ist für die Abfüllung, den Vertrieb und den Verkauf der Coca-Cola-Produkte in Deutschland zuständig.

Von diesen Maßnahmen werden insgesamt 505 Arbeitsplätze betroffen sein, die ersatzlos wegfallen. Zudem werden 207 Stellen an andere Standorte verlagert, während 78 neue Stellen geschaffen werden. Der Lieferketten-Geschäftsführer bei CCEP, Tilmann Rothhammer, betonte die Bedeutung einer sozial verantwortungsvollen und transparenten Umsetzung der Veränderungen.

Anpassungen im Logistiknetzwerk

Die Umstrukturierung folgt auf Veränderungen im wettbewerbsintensiven Getränkemarkt. Coca Cola will seine Abläufe effizienter gestalten. Der Trend geht dahin, dass große Handelspartner vermehrt auf Zentrallager setzen und kleinere Kunden zunehmend über den Getränkefachgroßhandel bestellen. Diese Entwicklungen führen zu einem Rückgang der direkten Kundenaufträge und des Lagerausgangsvolumens an den betroffenen Standorten.

In Köln, wo derzeit etwa 600 Menschen beschäftigt sind, wird die Produktion zum 31. März 2025 eingestellt. Die Schließung zielt darauf ab, die Auslastung der verbleibenden Standorte zu optimieren und die Effizienz der Produktion zu steigern.

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Coca Cola Europacific Partners bezeichnet sich selbst als das größte Getränkeunternehmen in Deutschland, mit rund 6.500 Mitarbeitern an 27 Standorten, davon 14 Produktionswerken. Die anstehenden Schließungen werden die Unternehmensstruktur in Deutschland erheblich beeinflussen und unterstreichen die Herausforderungen des Marktumfelds, in dem sich der Getränkemarkt befindet.