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METALLINDUSTRIE

Diese Mitarbeiter sollen eine Gehaltserhöhung erhalten, sonst droht Streik!

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(FOTO: iStock/DaLiu)

Am Montag startet eine weitere Herbstrunde der Tarifverhandlungen in der Metallindustrie und der richtungsweisenden KV. Aufgrund von Krise und Inflation stehen die Zeichen für Verhandlungen alles andere als leicht.

Wegen der steigenden Energiepreise infolge des Krieges in der Ukraine hat die Inflation in den Ländern innerhalb der Eurozone im September 2022 eine Rekordhöhe von +10,5 Prozent im Vergleich zum August des letzten Jahres erreicht, berichtet AP. Sollte man sich nicht einig werden, so wollen die Arbeitskräfte streiken gehen.

Die Gewerkschaft der Metallindustrie geht in die Herbstverhandlungsrunde, die mit der Forderung nach einer Lohnerhöhung um 10,6 Prozent begann. Derzeit liegt das Mindestgehalt bei 2.089,87 Euro brutto.

Ausgangspunkt ist die aktuelle jährliche Inflationsrate von 6,3 Prozent. Traditionell gibt es auch eine Steigerung der Produktivität. Es handelt sich um etwa 180.000 Beschäftigte. Die Verhandlungen der Metallindustrie dienen oft als roter Faden für nachfolgende Verhandlungen anderer Branchen.

Experten sprechen von den “schwierigsten KV-Verhandlungen aller Zeiten”.Benjamin Bittschi vom WIFO erklärt im “Ö1-Morgenjournal”, dass die Pakete der Regierung die Kaufkraftsicherung stützen würden. Aber den Staat als Einfluss auf die Lohnverhandlungen herzunehmen, sei nicht überzeugend: “Der Staat hat nichts zu verschenken. Die hohen staatlichen Zuschüsse stellen irgendwann auch wieder Belastungen dar und fallen auf die Arbeit zurück”, so Bittschi.

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