Drohnenangriffe, ein Privatjet und ein Ziel in Madrid – rund um Cristiano Ronaldo verdichten sich die Zeichen einer überstürzten Abreise.
Infolge schwerer Drohnenangriffe auf die US-Botschaft in Riad verdichten sich die Anzeichen, dass Cristiano Ronaldo Saudi-Arabien verlassen hat. Als wahrscheinlicher Grund für den überstürzten Aufbruch gilt die zunehmend bedrohliche Sicherheitslage in der Region.
Eskalation am Golf
Die Lage eskalierte, nachdem die US-Botschaft in der saudischen Hauptstadt Riad zum Ziel von Drohnenangriffen geworden war. Das saudische Verteidigungsministerium bestätigte am 3. März 2026, dass zwei Drohnen die US-Botschaft angriffen und dabei ein begrenztes Feuer sowie geringer Sachschaden entstanden. Auch aus weiteren Ländern am Persischen Golf wurden Angriffe gemeldet.
Der Konflikt hält nun bereits seit mehreren Tagen an – viele ausländische Staatsangehörige sind seither bemüht, die Region so rasch wie möglich zu verlassen. Das US-Außenministerium forderte am 3. März 2026 US-Bürger in mehr als einem Dutzend Ländern des Nahen Ostens – darunter Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten, Iran, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Jemen – zur unverzüglichen Ausreise auf.
Aufzeichnungen von Flugtrackern belegen, dass Ronaldos Privatmaschine Kurs auf Madrid genommen hat. In der Nacht auf Dienstag hob die Bombardier Global Express 6500 des Fußballstars in Riad ab. Den Flugdaten zufolge startete das Flugzeug gegen 20.00 Uhr Ortszeit und erreichte Madrid nach etwa sieben Stunden Flugzeit gegen 1.00 Uhr morgens.
Ronaldos Luxusjet
Für die Reise setzte der 41-Jährige auf einen erst vor Kurzem angeschafften Luxusjet. Das schwarze Flugzeug, dessen Anschaffungspreis bei rund 72 Millionen Euro liegt, verfügt über Platz für bis zu 15 Personen und ist in mehrere selbständige Bereiche unterteilt – darunter eine Suite mit Doppelbett sowie ein separater Duschbereich.
Ob Ronaldos Partnerin Georgina Rodriguez und die gemeinsamen Kinder den Flug ebenfalls an Bord verbracht haben, ist bislang nicht offiziell bestätigt.