Fast doppelte Höchstgeschwindigkeit, eine fragwürdige Ausrede und ein Führerschein, der die Nacht nicht übersteht.
Am Knoten Haid in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) stoppte die Autobahnpolizei kurz vor Mitternacht einen Autofahrer aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung, der mit knapp 200 km/h an einer stationierten Streife vorbeifuhr – bei einer dort geltenden Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Das in Deutschland zugelassene Fahrzeug wurde sofort verfolgt und der Lenker angehalten.
Führerschein weg
Als Begründung für die drastische Geschwindigkeitsüberschreitung gab der Fahrer an, „ein Freund in Schwierigkeiten“ habe ihn zur Eile gezwungen. Dieser Erklärung schenkten die Beamten keine Beachtung. Der Führerschein wurde dem Mann noch an Ort und Stelle abgenommen.
Neben dem Führerscheinentzug verhängten die Behörden ein sofortiges Fahrverbot gegen den Lenker. Das Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt, um eine Weiterfahrt zu verhindern.