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Eskalation

Eklat bei bosnischem Schulball: Mütter prügeln sich um besten Platz (VIDEO)

Eklat bei bosnischem Schulball: Mütter prügeln sich um besten Platz (VIDEO)
FOTO: Screenshot Facebook
2 Min. Lesezeit |

Ein Maturaball, zwei Mütter, ein roter Teppich – und plötzlich eskaliert der Abend auf eine Art, die niemand vergessen wird.

Ein Maturaball in der bosnischen Stadt Cazin ist am 16. Mai in einem handfesten Eklat geendet. Mitten in den Feierlichkeiten der II. Mittelschule gerieten zwei Mütter zunächst in einen lautstarken Streit – und lieferten sich kurz darauf eine körperliche Auseinandersetzung, die die gesamte Veranstaltung zum Entgleisen brachte. Die Polizei musste schließlich einschreiten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Kampf ums Foto

Auslöser des Tumults war, wie Augenzeugen übereinstimmend berichten, ein banaler Kampf um den besten Platz am roten Teppich. Beide Frauen wollten ihre Kinder beim Einzug fotografieren – und keine war bereit, der anderen den Vortritt zu lassen. Was mit Gedrängel und gegenseitigen Vorwürfen begann, eskalierte rasend schnell: Schreie hallten durch den Festsaal, es kam zum Handgemenge, und am Ende sollen sogar Haarbüschel auf dem Boden gelegen haben.

Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Gäste verfolgten das Geschehen fassungslos. Einige versuchten zu schlichten, andere griffen zum Handy – und innerhalb kürzester Zeit kursierten Videos und Fotos des Vorfalls in den sozialen Netzwerken.

Reaktionen im Netz

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: „Die armen Kinder – was für eine Erinnerung werden sie haben“, schrieb ein Nutzer. „Diese Matura werden sie so schnell nicht vergessen“, hieß es an anderer Stelle. Ein weiterer Kommentar brachte es auf den Punkt: „Du kommst zur Matura und landest bei einem MMA-Spektakel.“

Der Tenor in den sozialen Medien war eindeutig: Das Verhalten der Erwachsenen habe einen der bedeutendsten Abende im Leben der Jugendlichen nachhaltig überschattet. Ob gegen die beiden Frauen rechtliche oder sonstige Konsequenzen folgen, war zunächst nicht bekannt.

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KO KOSMO-Redaktion
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