Ein schwer verletzter Säugling in Niederösterreich sorgt für Entsetzen. Ein fünf Monate altes Mädchen erlitt ein schweres Schütteltrauma. Die Eltern befinden sich in Untersuchungshaft.

In einem bewegenden Fall wurde bekannt, dass ein fünf Monate altes Mädchen, das Opfer eines schweren Schütteltraumas wurde, nach langer Zeit auf der Intensivstation nun auf eine Normalstation verlegt wurde und bald in die Reha kommt. Das Kind, dessen Eltern in Untersuchungshaft sitzen, wird jedoch voraussichtlich ein Leben lang blind und taub bleiben, wie Ingrid Pöschmann von der Kinder- und Jugendhilfe Wien berichtet. Trotz der schweren Prognose ist das Mädchen den Mitarbeitern der Einrichtung sehr ans Herz gewachsen.
Hintergründe des Falls
Die Eltern des Mädchens, ein syrisches Paar, behaupten, die Verletzungen seien durch einen Sturz der fünfjährigen Schwester verursacht worden. Medizinische Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Schwere der Verletzungen nicht mit einem solchen Sturz in Einklang zu bringen ist und dass es bereits ältere Verletzungen gab. Die Kinder- und Jugendhilfe übernahm daraufhin sofort die Obhut über die drei weiteren Kinder des Paares, die nach einer Untersuchung in ein Krisenzentrum gebracht wurden. Das jüngste Kind wurde in einer Krisenpflegefamilie untergebracht.
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Prävention und Unterstützung
Die Magistratsabteilung 11 betont, wie wichtig es ist, dass Menschen, die sich überfordert fühlen oder Verdächtiges bemerken, die Notrufnummer 01 4000/8011 nutzen, um solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu verhindern.