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Endgültiges Aus? Beliebter Schokoladen-Hersteller ist pleite

Endgültiges Aus? Beliebter Schokoladen-Hersteller ist pleite
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2 Min. Lesezeit |

Süßes Erbe mit bitterem Nachgeschmack: Der Mozartkugel-Hersteller Salzburg Schokolade muss erneut Insolvenz anmelden. Die Sanierungspläne sind gescheitert.

Das Salzburger Landesgericht hat den erneuten Insolvenzantrag der Firma Salzburg Schokolade bestätigt. Bereits 2021 war das Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten, woraufhin ein Sanierungsverfahren eingeleitet wurde. Die vereinbarte Frist zur Schuldenbegleichung bis Februar 2025 konnte jedoch nicht eingehalten werden.

Laut ORF Salzburg haben in der Folge 58 Beschäftigte ihre Arbeitsplätze verloren. Die Immobilien des Unternehmens in Grödig bei Salzburg wurden mit 9,9 Millionen Euro bewertet – ein geringerer Betrag als erwartet, weshalb die zweite Rate des Sanierungsplans nicht mehr ausgezahlt werden konnte.

Finanzielle Auswirkungen

Nach Angaben des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV1870) belaufen sich die verbleibenden Verbindlichkeiten nach dem Verkauf auf 7,7 Millionen Euro. Etwa 300 Gläubiger sind nun aufgefordert, ihre Ansprüche beim KSV1870 anzumelden.

Auch ein deutscher Bundesverband musste Insolvenz anmelden, was mehr als eine Million Mitarbeiter betrifft. Bemerkenswert ist zudem der Fall eines deutschen Händlers, der trotz Rekordverkäufen ebenfalls ein Insolvenzverfahren einleiten musste.

Neue Perspektiven

Der Hersteller, vor allem für seine Mirabell Mozartkugeln bekannt, hinterlässt ein Grundstück, das bereits von einer Salzburger Investorengruppe erworben wurde. Die neuen Eigentümer planen die Ansiedlung von Bürogebäuden und Unternehmen auf dem Areal.

Mit diesem Vorhaben sollen 300 bis 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Trotz der aktuellen Insolvenz könnte diese Entwicklung einen wirtschaftlichen Aufschwung für die Region bedeuten.

Für die entlassenen Mitarbeiter und das lokale Wirtschaftsumfeld eröffnen sich durch die Initiative der Investoren neue Perspektiven.

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KO KOSMO-Redaktion
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