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Missbrauchsfall

Es begann in meinem Zimmer“ – Stieftochter schwieg jahrelang

Es begann in meinem Zimmer“ – Stieftochter schwieg jahrelang
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Jahrelang schwieg das Mädchen über die Übergriffe ihres Stiefvaters. Erst nach fünf Jahren brach sie ihr Schweigen – mit schwerwiegenden Folgen für den 61-Jährigen.

Ein 61-jähriger Mann muss sich wegen sexueller Handlungen an seiner minderjährigen Stieftochter verantworten. Das Gericht verhängte eine bedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 2.760 Euro. Zusätzlich wurde dem Verurteilten jeglicher Kontakt zum Opfer untersagt und er wurde zur Zahlung von 4.000 Euro Schmerzensgeld verpflichtet. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Die Übergriffe erstreckten sich über einen Zeitraum von Dezember 2019 bis April 2020. Die ersten Vorfälle ereigneten sich kurz vor den Weihnachtsfeiertagen, als der als Paketfahrer tätige Mann während der Feiertage zu Hause war. In ihrer Aussage beschrieb die Stieftochter, dass die Übergriffe zunächst in ihrem Zimmer stattfanden und sich später ins Badezimmer verlagerten.

Monatelange Übergriffe

Obwohl die Übergriffe mehrere Monate andauerten, behielt das Mädchen das Geschehene jahrelang für sich, da sie eine positive Beziehung zu ihrem Stiefvater hatte. Die juristische Aufarbeitung erfolgte erst fünf Jahre nach dem letzten Übergriff.

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Späte Anzeige

Das Opfer hatte die Vorfälle lange verschwiegen, bis es sich während eines Gesprächs in der Schule öffnete und daraufhin Anzeige gegen den Stiefvater erstattete. Der Fall verdeutlicht die komplexen Herausforderungen, mit denen Missbrauchsopfer bei der Offenlegung solcher Erlebnisse konfrontiert sind.

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Das Urteil zeigt die rechtlichen Konsequenzen für den Täter auf.

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KO KOSMO-Redaktion
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