Die Erde bebte, Häuser wackelten, Menschen hörten das Grollen: Mit einer Stärke von 4,4 erschütterte ein Erdbeben am Dienstag Teile Bosniens und Kroatiens.
Am Dienstagabend erschütterte ein Erdbeben Regionen in Bosnien und Kroatien. Die seismischen Aktivitäten wurden gegen 17.30 Uhr registriert und waren besonders entlang der kroatischen Adriaküste deutlich zu spüren. Ersten Messungen zufolge erreichte das Beben eine Stärke von 4,4 auf der Richterskala.
Der Ursprung der Erdstöße lag in Bosnien und Herzegowina, etwa 51 Kilometer nordöstlich von Split und rund neun Kilometer südwestlich der Stadt Livno. Seismologen lokalisierten die Bebentiefe bei ungefähr zehn Kilometern.
Zu den betroffenen Gebieten zählten neben Split und dessen Umland auch die Städte Omiš, Makarska, Ploče und Kaštela. Zahlreiche Einwohner berichteten, dass die Erschütterungen nicht nur fühlbar waren, sondern auch akustisch wahrgenommen werden konnten.
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Betroffene Regionen
Besonders aus dem unmittelbaren Umkreis des Epizentrums gingen viele Meldungen ein. Vor allem aus Livno und den angrenzenden Ortschaften schilderten Anwohner ihre Erlebnisse. Die Bewohner beschrieben, dass es „stark gewackelt“ habe, einige bezeichneten die Situation als „furchtbar“.
Ein Betroffener aus Zabrisce, etwa vier Kilometer südöstlich gelegen, teilte laut Kleine Zeitung mit: „Es hat ordentlich gewackelt.“
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Ob das Erdbeben Sachschäden verursacht hat, war zunächst nicht bekannt.