Start Wien
Gewalt

Brisante Wendung: Eskalierende Gewalt zwischen Tschetschenen und Syrern!

POLIZEI_WIEN
(FOTO: iStock/Spitzt-Foto)

Im Herzen Wiens entfaltet sich seit Monaten eine Tragödie, die tiefe Gräben zwischen zwei Migrantengemeinschaften offenbart. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Tschetschenen und Syrern haben in den letzten Wochen ein erschreckendes Ausmaß erreicht und die Stadt in Atem gehalten.

Die jüngsten Zusammenstöße, gekennzeichnet durch Messerattacken und handgreifliche Konflikte, haben zahlreiche Verletzte gefordert und die Frage nach einer möglichen Lösung dieses Konflikts aufgeworfen.

Die Eskalation der Gewalt

Die Feindseligkeiten nahmen ihren Anfang in einer Schlägerei im Januar, die einen unerbittlichen Zyklus von Vergeltung und Gewalt in Gang gesetzt hat. Besonders dramatisch war die Massenschlägerei am vergangenen Freitag, in der Schusswaffen und Messer zum Einsatz kamen. Nur zwei Tage später wurde der Bahnhof Meidling Schauplatz eines weiteren Gewaltausbruchs: Syrer wurden hier von maskierten Männern überfallen. Inzwischen hat die Kriminalpolizei eine intensive Untersuchung eingeleitet, die zur Festnahme eines 29-jährigen Tschetschenen führte, bei dem man eine Schreckschusspistole sicherstellte.

Versuche der Deeskalation

Während junge Mitglieder der Gemeinschaften in den sozialen Medien weiterhin aggressive Töne anschlagen, gibt es innerhalb der Gruppen auch Stimmen, die nach einer friedlichen Lösung suchen. Sie sprechen von der Notwendigkeit, „Kheir zu machen“ – Frieden zwischen den Parteien zu stiften. Dennoch gibt es Kräfte, die den Konflikt weiterhin anheizen.

Eine bemerkenswerte Entwicklung ist die Initiative älterer und in den Gemeinschaften respektierter Persönlichkeiten, die hinter den Kulissen an einer friedlichen Beilegung des Konflikts arbeiten. Ein tschetschenischer Influencer verriet auf Tiktok, dass Treffen geplant sind, um die Wogen zu glätten.